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31.01.2012 - Große Risiken, hohes Potenzial: Zukunftschancen Ungelernter auf dem Arbeitsmarkt
Anhand festgelegter Kriterien wählt das GPC Beispiele aus der beruflichen Förderung Benachteiligter aus und ermöglicht so den Transfer in andere Projekte und Handlungsfelder.
Diese Datenbank dient der Unterstützung der praktischen Arbeit mit Jugendlichen. Sie finden dort Arbeitshilfen, Lernmedien, Unterrichtsmaterialien und vieles mehr.
Hier erhalten Sie einen bundesweiten Überblick über Qualifizierungsbausteine, die entsprechend der BAVBVO bestätigt wurden.
Im Kalender finden Sie Fachtagungen, Weiterbildungen und Workshops aus dem Spektrum der Benachteiligtenförderung.
Große Risiken, hohes Potenzial: Zukunftschancen Ungelernter auf dem Arbeitsmarkt
Sie haben die mit Abstand schlechtesten Karten auf dem Arbeitsmarkt: Fast jede(r) zweite Ungelernte zwischen 20 und 34 Jahren (47,7 Prozent) war nach den Daten des Mikrozensus 2007 ohne Job, weitere 17, 7 Prozent waren nur geringfügig beschäftigt. Dass die jungen Ungelernten nicht nur ein hohes Risiko tragen, sondern auch ein großes Potenzial, durch berufliche Qualifizierung zur Schließung der Fachkräftelücke beizutragen, zeigt die Januar-Ausgabe des BIBB-Reports.
Der demografische Wandel als Chance für Jugendliche mit schwieriger Bildungsbiografie
Von Christine Henry-Huthmacher und Elisabeth Hoffmann
Die duale Ausbildung gilt für die Gesellschaft als Integrationsmotor und für die Wirtschaft als Garant gegen den Fachkräftemangel. Trotz aller Erfolge hat sie jedoch nur wenig öffentliche Lobby. Vor allem junge Menschen mit schwierigen Berufsbiografien gelangen bisher kaum in das Blickfeld der öffentlichen Diskussion. Im Jahr 2010 mündeten 323.700 Jugendliche in das sogenannte Übergangssystem ein, das sich allzu oft als Sackgasse erweist. Um allen Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen, sind neue Strategien erforderlich - in erster Linie eine Verbetrieblichung der beruflichen Bildung, ohne die Stärken des dualen Systems preiszugeben, vor allem die Betriebsbindung, den Praxisbezug und die Abschlussorientierung der Ausbildung. Eine erste Aufgabe besteht darin, genau hinzusehen: Was kennzeichnet Jugendliche mit schlechten Startchancen?