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Informationen der Bundesagentur für Arbeit
Informationen der Bundesagentur für Arbeit
BA: Informationen für Jugendliche (PDF, 95 KB)
BA: Berufsausbildungsbeihilfe für behinderte Menschen
Informationen der Bundesagentur für Arbeit
Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist es, Jugendliche mit Förderbedarf individuell auf ihrem Weg zum Schulabschluss und in eine Berufsausbildung zu unterstützen.
Seit 2009 hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) die Berufseinstiegsbegleitung als befristetes Modell (nach § 421s SGB III) bundesweit an 1.000 Schulen getestet. Im Jahr 2010 legte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zuge der Initiative Bildungsketten ein ähnliches Programm auf, das derzeit weitere 700 Schulen einbezieht. Mit dem neuen Gesetz "Zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt" soll mit Wirkung vom 1.4.2012 die Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 Absatz 1 SGB III flächendeckend eingeführt werden - jedoch mit einer 50 Prozent-Beteiligung der Länder bzw. Dritter.
GPC-Bericht: "Berufseinstiegsbegleitung - ein neues Angebot für junge Menschen"
BA: Geschäftsanweisung zur Berufseinstiegsbegleitung (Stand: Juli 2010) (PDF, 178 KB)
Vereinbarung zwischen Bundesregierung und BA über die Programmdurchführung (PDF, 70 KB)
Im Rahmen einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme sollen Jugendliche vorrangig auf die Eingliederung in Ausbildung vorbereitet werden. Zu den Aufgaben gehört es,
Das neue Fachkonzept - mit Ergänzungen vom November 2009 - (PDF, 339 KB)
Informationen der Bundesagentur für Arbeit
IAB, Ergebnisse aus der Begleitforschung zum Neuen Fachkonzept
BvB-Pro stellt die handlungsorientierten betriebsnahen Ansätze der Produktionsschulen und Jugendwerkstätten in den Mittelpunkt. Zielgruppe sind Jugendliche mit komplexen Förderbedarfen, die eine Standard-BvB nicht erfolgreich abschließen können.
Geplanter Ausschreibungstermin für die ersten Maßnahmen ist der 16.04.2013. Beginnen sollen die ersten Maßnahmen nach dem Sommer 2013.
BDKJ: afa-Info zum Fachkonzept BvB-Pro (PDF, 347 KB)
Das im Jahr 2004 im Rahmen des Ausbildungspaktes gestartete EQJ-Programm fördert Jugendliche durch eine sechs- bis zwölfmonatige berufliche Einstiegsqualifizierung. Das Ziel ist der Übergang in die duale Berufsausbildung. Wegen des großen Zuspruchs des EQJ-Programms wurde die Einstiegsqualifizierung als Regelleistung ins SGB III (§ 235b) integriert.
Das ESF-BAMF-Programm richtet sich an Personen mit Migrationshintergrund, die eine berufsbezogene sprachliche und fachliche Weiterqualifizierung benötigen. Die berufsbezogene Deutschförderung soll Deutschunterricht, berufliche Qualifizierung und Praktikum effektiv miteinander verbinden. Ziel der Kurse ist es, zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den ersten Arbeitsmarkt beizutragen. Das Programm des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
In dem Förderschwerpunkt "Neue Wege in die Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" sollen innovative Ansätze erforscht und modellhaft weiter entwickelt werden, die es ermöglichen, die zunehmende Heterogenität der Jugendlichen im ausbildungsfähigen Alter und die darin liegenden Chancen für die Betriebe zu nutzen.
Ziel des bundesweiten Modellprojekts "Bürgerarbeit" ist eine bessere Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt sowie die Entwicklung und Verbreitung von Handlungskonzepten zur verbesserten Arbeitsmarktintegration.
An der mindestens sechsmonatigen Aktivierungsphase sollen 160.000 erwerbsfähige Hilfebedürftige teilnehmen, für die Beschäftigungsphase ab dem 15. Januar 2011 stehen 34.000 Bürgerarbeitsplätze zur Verfügung. Für das Bundesprogramm Bürgerarbeit mit dreijährige Laufzeit stehen insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro aus dem Bundesetat und Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.
Weitere Informationen beim BMAS
Mit dem Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union wurde ab dem 28.08.2007 das deutsche Aufenthaltsgesetz geändert. Mehrere 10.000 jugendliche Geduldete und langjährig Geduldete, die bleibeberechtigt sind, erhalten nun eine realistische Chance zur Integration in den Arbeitsmarkt. Das XENOS-Sonderprogramm "Das ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt" wird in zwei Förderrunden (2008 - 2014) umgesetzt und soll Begünstigte bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen.
Gefördert werden Netzwerke auf lokaler und regionaler Ebene unter Einbezug der Arbeitsgemeinschaften (ArGen) und der zugelassenen kommunalen Träger, um möglichst vielen Begünstigten zu einer auf Dauer angelegten Erwerbstätigkeit zu verhelfen. Die miteinander vernetzten Beratungsstellen sollen unter anderem in Zusammenarbeit mit Unternehmen durch berufsbegleitende Qualifizierung den Beschäftigungserhalt der Zielgruppe sowie deren Verbleibsaussichten auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Ziel ist gleichzeitig, die Inanspruchnahme von Sozialleistungen zu vermeiden oder zu verringern.
BMAS, Förderrichtlinie vom 09. Juni 2008 (PDF, 32 KB)
Ziel des Programms ist das Zusammenfließen und der Austausch von Erfahrungen und Ideen aus verschiedenen Ländern sowie die transnationale Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungskonzepte zur Beseitigung von Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Gefördert werden transnationale Austauschvorhaben und Modellprojekte mit benachteiligten Menschen, insbesondere mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie mit Multiplikatoren und Experten/innen.
Die Initiative zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt umfasst vier Bausteine, die mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert werden sollen:
Weitere Informationen (PDF, 442 KB)
Richtlinie vom 09. September 2011 (PDF, 1,9 MB)
Das Programm zur besseren beruflichen Integration besonders betroffener schwerbehinderter Menschen startete am 1. Januar 2007 und ist Teil der Initiative "job - Jobs ohne Barrieren". Zugleich soll die Bundesagentur für Arbeit bei der Durchführung ihrer gesetzlichen Aufgaben im Rahmen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung unterstützt werden.
Bekanntmachung der Richtlinie für "Job4000" (PDF, 211 KB)
Der berufsbezogene Deutschunterricht soll auf Ausbildung, Beruf sowie Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen vorbereiten oder diese unterstützend begleiten. Gefördert werden können Personen mit Migrationshintergrund, denen ausreichende Deutschkenntnisse für die Aufnahme einer Berufstätigkeit fehlen.
Informationen der Bundesregierung
BMAS, Richtlinie vom 18. August 2008 (PDF, 46 KB)
BMAS: Aufruf zur 2. Förderrunde (27.05.2011)
BMAS: Förderrichtlinie vom 11. März 2009 (PDF, 39 KB)
BMAS: Förderrichtlinie Xenos II [2. Förderrunde] vom 16.05.2011 (PDF, 64 KB)
Mit dem Ausbildungsplatzprogramm Ost schaffen Bund und Länder rund 5.000 zusätzliche Lehrstellen für junge Menschen in den Neuen Ländern. Das BMBF und die beteiligten Länder stellen für die Programmlaufzeit von September 2009 bis Dezember 2013 jeweils rund 33 Millionen Euro bereit. Gefördert wird die Berufsausbildung in anerkannten Berufen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder eine schulische Berufsausbildung, die zu einem Abschluss nach Landes- oder Bundesrecht führt. Aufgrund der einsetzenden demographischen sowie positiven wirtschaftlichen Entwicklung wurden jährlich die geförderten Ausbildungsplätze in den neuen Bundesländern reduziert. Wie mit den Ländern vereinbart, läuft das Programm 2013 aus.
Das Programm zur "Förderung von Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten (BOP)" unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, die Berufswahl frühzeitig und systematisch vorzubereiten. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben. Gefördert werden eine Potenzialanalyse, die in der Regel im 2. Halbjahr der Klasse 7 stattfindet, und die Werkstatttage in Klasse 8. Während der Potenzialanalyse stellen die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Neigungen und Kompetenzen fest. Danach haben sie bei den Werkstatttagen die Chance, zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder kennenzulernen.
Das Berufsorientierungsprogramm startete im Jahr 2008 mit einer Pilotphase und wurde im Juni 2010 verstetigt. Bisher wurden mehr als 123 Mio. € für rund 300.000 Schülerinnen und Schüler bereitgestellt. Angesichts der weiterhin hohen Nachfrage wird das Fördervolumen in den kommenden Jahren voraussichtlich auf einem vergleichbar hohen oder höheren Niveau liegen.
Informationen beim Bundesinstitut für Berufsbildung
BMBF: Richtlinien vom 06.12.2011
6. Förderrunde: Förderrichtlinien vom 31.01.2013
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zielt JOBSTARTER CONNECT auf die Sicherung des Fachkräftebedarfs und eine Verbesserung des Übergangs junger Menschen in das duale Berufsausbildungssystem durch die Erprobung bundeseinheitlicher Ausbildungsbausteine.
Die zweite Förderrunde des Programms befindet sich im Auswahlverfahren und wird mit Bewilligung auf vier Jahre angelegt (2013).
Förderrichtlinien der zweiten Förderrunde
Broschüre "Ausbildungsbausteine in der Praxis" (PDF, 1,46 MB)
Die BMBF-Initiative will junge Frauen für Berufe in den MINT-Bereichen gewinnen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In einem gemeinsamen Memorandum haben sich über 40 Paktpartner auf folgende Ziele geeinigt:
Komm, mach MINT - Homepage der Initiative
Im Rahmen der Förderrichtlinie "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" fördert das BMBF außerschulische Angebote vor allem aus dem kulturellen Bereich. Junge Menschen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Sie erfahren persönliche Wertschätzung und erleben, was es bedeutet, etwas bewegen zu können und gebraucht zu werden. So werden sie dazu ermutigt, ihr eigenes Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Die Förderung beginnt 2013 und erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. 2013 stellt das BMBF dafür 30 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Folgejahre ist eine Steigerung auf bis zu 50 Millionen Euro geplant.
Ein lokales Bündnis für Bildung soll vor Ort aus wenigstens drei Kooperationspartnern bestehen, die sich aus unterschiedlicher Perspektive um junge Menschen kümmern. Dies können beispielsweise Volkshochschulen, Bibliotheken, Chöre, Musik- und Theatergruppen oder auch andere Vereine sein. Die Förderung der lokalen Bündnisse für Bildung erfolgt über bundesweite Verbände und Initiativen, die sich bis zum 31. Juli 2012 mit Konzepten um eine Beteiligung an dem Förderprogramm bewerben können.
Ziel des bundesweiten ESF-Förderprogramms ist die Entwicklung von lokalen Bildungsmanagements in den Kreisen und kreisfreien Städten, die lebenslanges, aufeinander abgestimmtes Lernen und erfolgreiche Bildungsbiografien für alle ermöglichen. Es ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung". Das Projekt begann im November 2009; die zweite Förderphase endet im August 2014.
Ergebnistransfer: Förderinitiative "Transferagenturen Kommunales Bildungsmanagement"
BMBF: Förderrichtlinien vom 01. Oktober 2008 (PDF, 99 KB)
Das Programm greift die Empfehlungen des Innovationskreises Berufliche Bildung (IKBB) zur Optimierung des Übergangsmanagements Schule - Ausbildung (Förderinitiative 1) und zur Nachqualifizierung junger Erwachsener (Förderinitiative 2) auf und strebt eine strukturelle Weiterentwicklung und eine Verbesserung der beruflichen Integrationsförderung zur Schaffung von Ausbildungschancen für alle an. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.
perspektive-berufsabschluss.de
Informationen der Bundesregierung
Das BMBF unterstützt Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben zur Stärkung der Medienkompetenz in der beruflichen Bildung.
Gefördert werden Beiträge zur
Ziel ist es, einen Beitrag zu den übergeordneten bildungspolitischen Zielen im Bereich der Berufsbildung sowie zur Verbesserung des Übergangsmanagements in allen Phasen der Berufsfindung und -ausbildung wie auch der beruflichen Neuorientierung zu leisten.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) haben am 18. Oktober 2012 eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung vereinbart.
Mit der Initiative "Bildung durch Sprache und Schrift (BISS)" wird ein fünfjähriges Forschungs- und Entwicklungsprogramm auf den Weg gebracht, das die sprachliche Bildung von Kindern sowie die in den Ländern eingeführten zahlreichen Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt. Darüber hinaus unterstützt das Programm die erforderliche Fort- und Weiterqualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Lehrkräfte in diesem Bereich.
Im Programm BISS werden Verbünde von Kindertageseinrichtungen bzw. Schulen eng zusammenarbeiten, um ihre Erfahrungen auszutauschen und abgestimmte Maßnahmen der Sprachbildung umzusetzen. Die Arbeit dieser Verbünde wird durch eine wissenschaftliche Begleitung unterstützt.
Das Modellprojekt soll junge Menschen mit Hauptschulabschluss dabei unterstützen, eine Berufsausbildung aufzunehmen und sie erfolgreich abzuschließen. Ein Potenzialanalyseverfahren hilft ihnen, sich ihrer persönlichen Fähigkeiten und Begabungen bewusst zu werden. In Seminaren, Feriencamps und Trainings entdecken sie ihre Stärken und entwickeln ihre Talente weiter. Erfahrene Coaches sowie Unternehmensvertreter und Vertrauenslehrkräfte helfen ihnen dabei, Berufsfelder zu finden, die zu diesen Fähigkeiten passen, und unterstützen sie gezielt bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen.
An vier Standorten werden insgesamt 120 Schüler intensiv gefördert.
Informationen bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
Die Integration benachteiligter junger Menschen und Jugendlicher mit Migrationshintergrund und ihre umfassende Teilhabe sowie die Öffnung der deutschen Gesellschaft und ihrer Institutionen sind wichtige Herausforderungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft. IJAB- Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und JUGEND für Europa - Deutsche Agentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION, greifen mit der jugendpolitischen Initiative JiVE diesen Handlungsauftrag im Feld der internationalen Jugendarbeit auf.
Der Ansatz von JiVE ist es, die internationale Jugendarbeit strukturell zu vernetzen - sowohl mit der migrationsbezogenen Jugendarbeit (z. B. den Jugendmigrationsdiensten) als auch mit den Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Inhaltlich setzt die jugendpolitische Initiative JiVE auf eine sensible und reflexive Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt.
Informationen zur Initiative JiVE
Die Initiative JUGEND STÄRKEN bietet Jugendlichen mit schlechteren Startchancen und jungen Menschen mit Migrationshintergrund fachkundige soziale, schulische und berufliche Begleitung und Hilfen. Sie verknüpft vier Programme an bundesweit mehr als 1.000 Standorten zu einem Netz: Schulverweigerung - die 2. Chance, Jugendmigrationsdienst, Kompetenzagenturen und Stärken vor Ort.
Die Initiative JUGEND STÄRKEN will Stärken auf- und ausbauen und ermutigt das soziale Umfeld, sich für junge Menschen einzusetzen. Sie will die Akzeptanz und das Verständnis für benachteiligte Jugendliche und junge Menschen mit Migrationshintergrund in der Öffentlichkeit stärken und wendet sich auch an gesellschaftlich und politisch Verantwortliche.
Die vier Programme der Initiative:
Die Programme "2. Chance" und "Kompetenzagenturen" werden bis zum 31.12.2013 mit neuen Akzenten fortgeführt.
Ziele des Modellprogramms sind eine bessere Vernetzung der unter dem Dach der Initiative "Jugend stärken" bestehenden Programme sowie die Verankerung der Programminhalte in den Kommunen.
Liste der bundesweit 36 geförderten Kommunen (PDF, 35 KB)
Jugendmigrationsdienste wenden sich an neu zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene im nicht mehr vollzeitschulpflichtigen Alter bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres mit Daueraufenthaltsperspektive zeitnah nach der Einwanderung, zudem an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 12 bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres mit Migrationshintergrund sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen in den sozialen Netzwerken/Gemeinwesen, die für Migrantinnen und Migranten relevant sind (z.B. Ämter, Betriebe, Verbände, Vereine, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften usw.). Sie bieten individuelle Begleitung (Case Management), Beratungs- und Gruppenangebote. Sie vermitteln in örtliche Netzwerke, initiieren und managen anderweitig geförderte Integrationsangebote und regen die Öffnung von Diensten, Einrichtungen und Netzwerken für die Belange der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Bundesweit gibt es derzeit 426 Jugendmigrationsdienste (Stand: Mai 2012).
Förderleitlinien, gültig für die Förderperiode 09/2011 bis 12/2013 (PDF, 303 KB)
Das Programm Schulverweigerung - Die 2. Chance richtet sich an Jugendliche, die ihren Hauptschulabschluss durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden. Ziel des Programms ist es, diese Jugendlichen in das Schulsystem zurückzuführen und ihre Chancen auf einen Schulabschluss zu verbessern.
Bundesweit stehen rund 200 Anlauf- und Beratungsstellen zur Verfügung. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gesteuerte Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Schulverweigerung - Die 2.Chance ist Bestandteil der Initiative "JUGEND STÄRKEN".
Förderleitlinien, gültig für die Förderperiode 09/2011 bis 12/2013 (PDF, 303 KB)
Das Vernetzungsprojekt Neue Wege für Jungs versteht sich als Plattform für Akteure aus Schule und Bildung, Jungenarbeit und anderen Verbänden als überregionale Vernetzung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor Ort.
In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Hochschule begleitet das Service-Büro Praxisangebote für Jungen zur Berufs- und Lebensplanung wissenschaftlich und veröffentlicht Erkenntnisse zum jungenspezifischen Bedarf an Unterstützungsleistungen im Übergang Schule-Beruf.
Alle Beteiligten im Berufswahlprozess an der Schnittstelle Schule und Arbeitswelt werden durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit für Konzepte und Aktionsformen sensibilisiert, die an den Lebensentwürfen von Jungen anknüpfen und Zukunftsperspektiven eröffnen.
Informationsportal des Projektes
Das ESF-Bundesprogramm "BIWAQ" ist ein ergänzendes arbeitsmarktpolitisches Instrument, das vom BMVBS im Zeitraum von 2008 bis 2015 in den Programmgebieten der "Sozialen Stadt" durchgeführt wird. Durch die Verbindung der von den Kommunen beschlossenen integrierten Entwicklungskonzepte oder städtebaulicher Investitionen mit arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen sollen passgenaue Projekte zur Beschäftigung, Bildung und Qualifizierung" von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen gefördert sowie die lokale Ökonomie gestärkt werden.
BMVBS: Förderrichtlinie vom 02. April 2008 (PDF, 58 KB)
Ziel des auf drei Jahre befristeten Programms ist es, die Zahl der "passgenau" besetzten Ausbildungsstellen zu erhöhen und durch diesen Beitrag zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken.
Gefördert werden Beratungs- und Vermittlungsleistungen der Handwerks, Industrie- und Handelskammern sowie der Kammern der Freien Berufe. Durch deren Vorauswahl geeigneter Bewerber und die Unterstützung oder Übernahme von Bewerbungsgesprächen werden Fehlbesetzungen verringert und die Abbrecherquote reduziert.
Informationen in der Förderdatenbank des BMWi
BMWi: Förderdatenbank-Suche für Unternehmer
Datenbank-Suche des BMWi zu Förderprogrammen und Finanzierungshilfen mit vielfältigen Suchmöglichkeiten.
Förderkatalog: Datenbank zur Projektförderung
Der Förderkatalog der Bundesregierung bietet aktuelle Informationen zu Projektfördermaßnahmen.


Stiftungen als zusätzlicher Förderungsweg:
Der Suchdienst des Index Deutscher Stiftungen gibt einen Überblick über gemeinnützige deutsche Stiftungen.

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Wettbewerbe mit der Ausrichtung "Bildung" für Zielgruppen aus dem pädagogischen Bereich (Schüler, Studierende, Lehrer etc.)

Alternative Fördertöpfe
Die "Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen" sind ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Die Broschüre portraitiert mehr als 290 Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Soziales, Migration, Entwicklungspolitik, Antifaschismus, Integration, Wohnen, Kultur, Frauen, Queer Leben und Umwelt. Darüber hinaus werden Beratungseinrichtungen und Informationen zur Existenzgründungs- und Betriebsberatung für Vereine und kleine Betriebe vorgestellt.