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GPC - NEWSLETTER 34 # GPC - NEWSLETTER 34 # GPC - NEWS
Ausgabe 34, 21.07.2004
Aktuelle Leserzahl:
Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten
Ihr Feedback richten Sie bitte an: gpc@bibb.de
http://www.good-practice.bibb.de/
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THEMA DES MONATS
+ Anerkennungs- und Zulassungsverfahren für die Weiterbildung
NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
+ Vereinbarkeit von Elternschaft und Ausbildung
+ Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe
+ "Fit for Job": Bundesschulpreis prämiert Berufsvorbereitung
+ Hartz IV
+ EQJ-Programm für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz
+ Kleinbetriebe in NRW werden von Kosten entlastet
NEUES AUS DEM GPC
+ Wissensarchiv
+ Aktuelle Datenbankeinträge
NEUES AUS DEM BIBB
+ Neue Berufe
AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
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THEMA DES MONATS
+ Anerkennungs- und Zulassungsverfahren für die Weiterbildung
Am 01. Juli 2004 ist die Anerkennungs- und Zulassungsverordnung zur beruflichen Weiterbildung in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung soll wie mit den im vergangenen Jahr eingeführten Bildungsgutscheinen die Wirksamkeit der Weiterbildung deutlich verbessert, eine anhaltende Qualitätssicherung erreicht und mehr Wettbewerb zwischen den Anbietern geschaffen werden.
Die berufliche Weiterbildung wird durch die Arbeitsagenturen künftig nur noch dann finanziert, wenn durch eine fachkundige Stelle bestätigt wird, dass der Weiterbildungsträger und sein Angebot die gesetzlichen Anforderungen der §§ 84, 85 SGB III erfüllen.
Die bisher von den Agenturen für Arbeit selbst durchgeführten Prüfungen und Zulassungen der Anbieter werden ab jetzt von unabhängigen, privaten Zertifizierungsagenturen übernommen.
Von einer - bei der Bundesagentur für Arbeit ansässigen - Anerkennungsstelle wird deren Fachkunde und Unabhängigkeit geprüft und bestätigt. Dieser Stelle steht ein Beirat zur Seite.
Damit sich Weiterbildungsanbieter und Zertifizierer auf das neue Verfahren einstellen können, wird ein schrittweiser Übergang zum neuen Verfahren bis 2005 angestrebt.
http://www.aus-portal.de/aktuell/nachrichten/01/index_6462.htm
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NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
+ Vereinbarkeit von Elternschaft und Ausbildung
Am 30.06.2004 hat der Wissenschaftliche Beirat für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Gutachten zur Frage der Elternschaft während der Ausbildungszeit vorgelegt.
Die Empfehlungen des Gutachtens "Elternschaft und Ausbildung" zeigen Wege auf, wie durch Veränderungen im Ausbildungssystem Lebensläufe mit Kinderwunsch erreichbar werden.
Hierbei geht es u. a. um den Ausbau der Kinderbetreuung, um Chancen der Teilzeitausbildung sowie um die Unterstützung junger Eltern bei der Alltagsorganisation.
Weitere Informationen:
Homepage des BMFSFJ
+ Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe
Die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Konferenz der Jugendministerinnen und Jugendminister (JMK) haben in ihrer Sitzung vom 03./04.06.04 in Mainz vereinbart, dass Schule und Jugendhilfe enger zusammenarbeiten und ihre Bildungsprozesse aufeinander abstimmen sollen.
Ziel dieser Zusammenarbeit soll es sein, Kinder und Jugendliche möglichst früh zu fördern, um Brüche in den Übergängen vom Kindergarten in die Schule oder von der Schule in die berufliche Ausbildung zu vermeiden.
Weitere Informationen:
http://www.kultusministerkonferenz.de/aktuell/pm040604.htm
+ "Fit for Job": Bundesschulpreis prämiert Berufsvorbereitung
Um die Bedeutung der allgemein bildenden Schulen für die Vorbereitung auf das Berufs- und Arbeitsleben hervorzuheben, verleihen die Wirtschaftsjunioren Deutschland und die SRH Learnlife AG den Bundesschulpreis "Fit for Job".
Mit diesem Preis werden Schulen ausgezeichnet, die sich mit pfiffigen Ideen, vorbildlichen Projekten und kreativem Unterricht in besonderer Weise für die Berufsvorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen.
Weitere Informationen:
Hamburger Bildungsserver
+ Hartz IV
Am 30. Juni 2004 haben Bundesregierung und Opposition im Vermittlungsausschuss beschlossen, dass die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum "Arbeitslosengeld II" zum 1. Januar 2005 in Kraft treten soll.
Es ist vorgesehen, dass Jugendliche, die einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende stellen, unverzüglich in Arbeit oder Ausbildung, berufsvorbereitende Qualifizierung oder ein Praktikum vermittelt werden.
Wenn Hilfebedürftige unter 25 Jahren eine zumutbare Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Eingliederungsmaßnahme oder Arbeitsgelegenheit ablehnen, so erhalten sie für drei Monate keine Geldleistung.
Das Gesetz in der Philosophie des "Förderns und Forderns aus einer Hand" sieht vor, dass Arbeitssuchende von einem persönlichen Ansprechpartner betreut werden. Mittels eines eingehenden Gesprächs (Profiling) werden Vermittlungshemmnisse erforscht, die einer Arbeitsaufnahme entgegenstehen. Daraufhin wird eine für beide Seiten verbindliche Eingliederungsvereinbarung erstellt.
Weitere Informationen:
http://www.good-practice.de/infoangebote_beitrag1444.php
Homepage der Bundesagentur für Arbeit
+ EQJ-Programm für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz
Das Bundeskabinett hat am 14.07.2004 die Eckpunkte zum Sonderprogramm des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ-Programm) beschlossen.
Hiernach stellt der Bund Gelder für Firmen bereit, die Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz eine betrieblich durchgeführte "Einstiegsqualifizierung" von 6 bis maximal 12 Monate anbieten.
Die Qualifizierung hat das Ziel, Grundkenntnisse und -fertigkeiten zu vermitteln, die der Vorbereitung auf einen anerkannten Ausbildungsberuf dienen und eine spätere Berufsausbildung verkürzen können.
Die Bundesregierung wird Arbeitgeber ab 1. Oktober 2004 mit monatlich bis zu 192 EUR bei der Vergütung und bis zu 102 EUR bei der Sozialversicherung unterstützen. Einen Antrag auf Leistung kann der Arbeitgeber bei der örtlich zuständigen Agentur für Arbeit stellen.
Vorgesehen sind knapp 270 Millionen Euro für die dreijährige Laufzeit des Sonderprogramms.
+ Kleinbetriebe in NRW werden von Kosten entlastet
Erleichterungen in der dualen Berufsausbildung will der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Harald Schartau durchsetzen. So sollen Schul- und Berufsausbildung in Zukunft besser verzahnt und ausbildungsfähige Kleinbetriebe von jeglicher Bürokratie befreit werden.
Speziell für Kleinbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten will der Minister ein flächendeckendes, professionelles Netzwerk aus Berufskollegs und kompetenten Trägern knüpfen, um diesen Betrieben den Einstieg in die Ausbildung zu erleichtern. Das Netzwerk soll sich dabei um Lehrlingssuche, Vertragsabschluss und ähnliches kümmern. Über die Ausbildungsvergütung hinaus sollen den Betrieben keine weiteren Kosten mehr entstehen.
Homepage des WDR
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NEUES AUS DEM GPC
+ Wissensarchiv
Endlich ist es soweit!
Wir haben unser Wissensarchiv komplett umgestaltet. In 6 verschiedenen Bereichen können Sie wichtige und interessante Informationen schnell und einfach abrufen:
- Gesetze, Verordnungen und Co.
- Förderung und Finanzierung
- Praxistipps und pädagogische Grundlagen
- Positionen und Hintergründe
- Institutionen und Organisationen
- Fakten und Zahlen
Wenn Sie etwas vermissen oder weitere Anregungen haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen!
http://www.good-practice.de/1062.php
+ Aktuelle Datenbank-Zahlen
> Anbieterdatenbank (1341)
Neu: FAW gGmbH Akademie Solingen
Bildungsträger, Solingen
http://www.good-practice.de/anbieter
> Qualifizierungsbausteine (BBiG)(100)
Neu: Grundtechniken des Haarschneidens (Friseur/in)
Institut für Beruf und Bildung, München
http://www.good-practice.de/bbigbausteine
Die Datenbank der Qualifizierungsbausteine (BBiG) spiegelt die aktuellen Entwicklungen in der Benachteiligtenförderung wider.
Stellen auch Sie Ihre Bausteine ein.
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NEUES AUS DEM BIBB
+ Neue Berufe
Rechtzeitig zum nächsten Ausbildungsjahr treten 31 neue Ausbildungsordnungen in Kraft. Hierunter sind auch drei neue Berufe, die eine zweijährige Ausbildung erfordert.
http://www.bibb.de/de/11772.htm
http://www.bmbf.de/press/1204.php
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AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
22.09. - 23.09.2004, Straßburg/Frankreich
Arbeitsgemeinschaft Ev. Jugend in Deutschland (aej) und Ev. politische Jugendbildung: "Europa: Mehr als Brüssel und seine Institutionen!"
Weitere Informationen:
http://www.good-practice.de/tkal/
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