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  GPC - NEWSLETTER 36 # GPC - NEWSLETTER 36 # GPC - NEWS

    Ausgabe 36, 30.09.2004

    Aktuelle Leserzahl: 3145

  Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
       Bundesinstitut für Berufsbildung
       Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten
    Ihr Feedback richten Sie bitte an: gpc@bibb.de

   http://www.good-practice.bibb.de

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THEMA DES MONATS
 + Lebenslanges Lernen

NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
 + Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB III
 + "Job-Center U - 25"

NEUES AUS DEM GPC
 + Datenbanken neu positioniert
 + Aktuelle Datenbankeinträge

NEUES AUS DEM BIBB
 + STARegio geht in die dritte Runde

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

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THEMA DES MONATS

+ Lebenslanges Lernen

Um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten und zu verbessern, wird Lebenslanges Lernen in Zukunft wichtiger.

Die Expertenkommission "Finanzierung Lebenslangen Lernens" hat in ihrem Ende Juli 2004 vorgelegten Schlussbericht Antworten auf die Frage gegeben, wie es zu finanzieren ist.

Die Kommission hat unter anderem geprüft, wie die Chancen für eine Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen gerade bei Menschen mit niedrigerem Einkommen verbessert werden können. In diesem Zusammenhang soll die Förderung des "Bildungssparens" geprüft werden, das sich an den Möglichkeiten des Bausparens orientiert.

Darüber hinaus wird geprüft, die bereits bestehenden Maßnahmen - wie Förderung durch BaföG und Aufstiegsfortbildungsgesetz - in einem von der Kommission vorgeschlagenen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz   zusammenzufassen.
Bund und Länder haben sich Anfang Juli über eine "gemeinsame Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik" verständigt. Hierbei geht es um die Durchlässigkeit und Qualitätssicherung von Angeboten
zum Lebenslangen Lernen sowie um die Beratung und die Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen.

Der Bericht der Expertenkommission liegt dem Deutschen Bundestag nun zur weiteren parlamentarischen Beratung vor.

Schlussbericht der Expertenkomission

Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken

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NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG

+ Vermittlungsgutscheine nach § 421g SGB

Seit März 2002 haben Arbeitslose mit Ansprüchen auf Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Anschlussunterhaltsgeld) Anrecht auf einen Vermittlungsgutschein (VGS), sofern sie nach drei Monaten noch nicht vermittelt wurden (§ 421g SGB III). Gleiches gilt für Arbeitnehmer in   Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen.
Der Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein besteht befristet bis zum 31. Dezember 2004. Im Rahmen einer Begleitforschung, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Auftrag gegeben hat, werden Implementation und Wirksamkeit des Vermittlungsgutscheins, aber auch weitere Instrumente (Beauftragungen Dritter nach § 37 SGB III, Personalserviceagenturen (PSA)) evaluiert.

Aufgrund des begrenzten Datenmaterials sind zwar noch keine Aussagen zur arbeitsmarktlichen Wirkung der VGS möglich. Der Bericht enthält jedoch eine Reihe (vorläufiger) quantitativer und qualitativer Befunde, die für die Fachöffentlichkeit und die politischen Akteure von Interesse sein dürften.

http://doku.iab.de/forschungsbericht/2004/fb0104.pdf 


+ "Job-Center U - 25"
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Länder (BAGLJÄ) empfiehlt bei der Umsetzung der Jugendberufshilfe in der "Hartzgesetzgebung" die Beachtung folgender Grundsätze:

Junge Menschen haben einen besonderen Beratungs- und Betreuungsbedarf. Daher soll geprüft werden, ob in überschaubaren Verwaltungseinheiten (wie Großstädten) eigenständige "Job-Center U - 25" bzw. eigenständige Organisationseinheiten für Jugendliche in den Job-Centern eingerichtet werden können.

Dabei ist darauf zu achten, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Arbeitsverwaltung gewährleistet wird.

Die Jugendhilfe setzt sich dafür ein, dass alle Jugendlichen ohne Berufsabschluss vorrangig in eine Ausbildung vermittelt werden, die ihren Kompetenzen und Neigungen entspricht. Die Feststellung, ob jemand erwerbsfähig ist und damit Zugang zu den verschiedenen Maßnahmeangeboten nach SGB II hat, wird künftig von der Agentur für Arbeit getroffen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft empfiehlt die Präsenz des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe in den verschiedenen Gremien der Arbeitsgemeinschaft, um die bedarfsgerechte Umsetzung der   Eingliederungsleistungen für Jugendliche nachhaltig zu unterstützen.

http://www.bagljae.de

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NEUES AUS DEM GPC

+ Datenbanken neu positioniert

Die Datenbanken des GPC sind jetzt in einer eigenen Kategorie zusammengefasst: "Datenbanken".
Damit wurde die Navigation an die Nutzerwünsche angepasst. Die Datenbanken bieten die Möglichkeit

  • zur Darstellung der eigenen Arbeit (Präsentation),
  • zur Suche nach Kooperationspartnern oder Mitbewerbern (Recherche),
  • zum Erfahrungsaustausch und dem Lernen von anderen (Transfer).

Die Datenbanken sind zu erreichen unter:

 www.good-practice.de/datenbanken.php

Nutzen Sie die Möglichkeiten für Ihre Arbeit!

+ Aktuelle Datenbank-Zahlen

 > Anbieterdatenbank (1477)

Neu: VHS-Bildungswerk Thüringen GmbH, Standort Roßleben
             Berufsbildungswerk, Thüringen
http://www.good-practice.de/anbieter


 > Qualifizierungsbausteine (BBiG)(100)

Neu: Herstellen von Bauteilen im Aus- und Trockenbau (Zimmerer/in)
             Institut für Beruf und Bildung, München

http://www.good-practice.de/bbigbausteine

Die Datenbank der Qualifizierungsbausteine (BBiG) spiegelt die aktuellen Entwicklungen in der Benachteiligtenförderung wider. Stellen auch Sie Ihre Bausteine ein.

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NEUES AUS DEM BIBB

+ STARegio geht in die dritte Runde

Das BMBF-Programm zur Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen "STARegio" geht in die dritte Runde. Das Fördervolumen wurde von 25 Mio. auf insgesamt 37 Mio. EUR für den   Zeitraum bis 2007 aufgestockt.

Förderungsfähig sind unter anderem "innovative Ausbildungsmodelle mit Betrieben, die Ausbildungsplätze für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf zur Verfügung stellen". Hierbei ist der Einsatz der folgenden Instrumente von besonderer Bedeutung: 

  • Unterstützung von Betrieben in Ausbildungsfragen im Sinne eines externen Ausbildungsmanagements,
  • Initiierung und Betreuung von Verbundausbildung,
  • Initiierung und Organisation regionaler Ausbildungsnetzwerke.

Vorzulegende Projektanträge sollen gezielt Betriebe eines bestimmten Typs ansprechen, die bisher wenig oder gar nicht ausbilden.

Anträge auf Förderung können bis zum 28.10.2004 beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn, eingereicht werden.

http://www.staregio.de

http://www.bmbf.de/press/1242.php

http://www.bmbf.de/foerderungen/2863.php

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AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

14.10. - 15.10.2004, Bonn
"Kräfte bündeln - Regionen für mehr Ausbildung"
Programmkonferenz STARegio

20.10.2004, Weinheim
"Trends und Perspektiven - Herausforderungen und neue Wege in der beruflichen Integration"
Zukunftsszenario BNF, Regionale Vergabe, Zertifizierung von Bildungsträgern, Bildungsbegleitung

20.10. - 21.10.2004, Nürnberg
"ConSozial - 6. Fachmesse und Congress für den Sozialmarkt in Deutschland"
EU-Erweiterung, soziale Aspekte Europas, Einschnitte ins soziale Netz, soziale Gerechtigkeit, Orientierungswissen für Führungskräfte

Weitere Informationen:
http://www.good-practice.de/tkal/

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Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center
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