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GPC - NEWSLETTER 44 # GPC - NEWSLETTER 44 # GPC
Ausgabe 44, 5.7.2005
Aktuelle Leserzahl: 3990
Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten
Ihr Feedback richten Sie bitte an: gpc@bibb.de
http://www.good-practice.bibb.de
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THEMA DES MONATS
+ Fallmanagement in der Beschäftigungsförderung
NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
+ Interkulturelle Beziehungen im betrieblichen Alltag
+ Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt
+ Neues Programm zur Verbesserung der beruflichen Ausbildung
+ Qualifizierungsbausteine: ZWH erstellt Meinungsbild
NEUES AUS DEM GPC
+ Neue Expertise vorgelegt
+ Aktuelle Datenbankeinträge
NEUES AUS DEM BIBB
+ Forschungsdatenbank des BIBB geht online
AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
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THEMA DES MONATS
+ Fallmanagement in der Beschäftigungsförderung
Das Fallmanagement in der Beschäftigungsförderung verfolgt das Ziel der nachhaltigen Integration von Kunden in den Arbeitsmarkt. Fallmanagement ist eine neue Form der Unterstützung nach SGB II. Das Fallmanagement umfasst spezifische Betreuungs-, Beratungs- und Steuerungsaufgaben für eine spezifische Kundengruppe.
Ein Autorenteam aus Kommunen, der Bundesagentur für Arbeit, der Fachhochschule Frankfurt, der Fachhochschule des Bundes hat das Fachkonzept "Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement im SGB II" vorgelegt.
Das Fachkonzept bietet erste Definitionen, die ein einheitliches Verständnis zentraler Begriffe zum Fallmanagement der damit beteiligten Stellen und Personen sichern soll. Das Fachkonzept wurde am 22.04.05 an die ARGEn, Agenturen für Arbeit und die Regionaldirektionen der BA verschickt.
http://www.good-practice.de/infoangebote_beitrag1948.php
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NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
+ Interkulturelle Beziehungen im betrieblichen Alltag
Das Deutsche Jugendinstitut hat 1.130 weibliche und männliche Auszubildende mit und ohne Migrationshintergrund aus vier industriellen Großbetrieben befragt. Mit der Studie "Azubis unterschiedlicher Herkunftskultur: wie kommen sie im betrieblichen Alltag miteinander aus?" wurden erste Forschungsergebnisse vorgelegt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die interkulturelle Zusammenarbeit von Jugendlichen in Betrieben im Großen und Ganzen gut funktioniert. Je größer die alltägliche Nähe und je regelmäßiger der betriebliche Umgang miteinander, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Auszubildenden unterschiedlicher Herkunft gut verstehen.
Es handelt sich zudem um eine Generation von Jugendlichen, von denen die meisten bereits seit ihrer Kindheit interkulturell aufgewachsen sind. Sie können auf gemeinsame Erfahrungen in Kindergarten und Schule zurückblicken und haben sich interkulturelle Kompetenz von Kindesbeinen an im täglichen Miteinander erworben.
Probleme ergeben sich beim Gebrauch der Herkunftssprache, wenn sie von den anderen nicht verstanden
wird. Dies empfinden die Jugendlichen als unangenehm und ausgrenzend.
http://cgi.dji.de/bibs/224_XenosAzubi.pdf
+ Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt
Frauen haben weiterhin andere und teilweise ungünstigere Erwerbsbiographien als Männer. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern sich nur langsam. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Entwicklung der Chancengleichheit von Männern und Frauen am Arbeitsmarkt in den Jahren 2002 -2004.
Die Arbeitslosigkeit hat sich bei Frauen im vergangenen Jahr ungünstiger als in den Jahren zuvor entwickelt. Sieben Prozent mehr Frauen als noch 2003 meldeten sich arbeitslos. Auch beendeten Frauen ihre Arbeitslosigkeit im Schnitt erst nach 41 Wochen, Männer bereits nach 36 Wochen.
Ziel der BA ist es, Frauen mindestens entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu berücksichtigen.
Weitere Informationen:
Homepage der BA: Perspektiven für Frauen am Arbeitsmarkt - online leider nicht mehr verfügbar!
+ Neues Programm zur Verbesserung der beruflichen Ausbildung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird mit dem neuen Programm "Jobstarter" Innovation und Strukturentwicklung bei der beruflichen Bildung fördern. Das 100-Millionen-Euro-Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit Ausbildungsplätzen, eine Optimierung von regionalen Ausbildungsstrukturen sowie die Gewinnung von zusätzlichen Betrieben für die Ausbildung.
Das Programm beabsichtigt eine Förderung aus einem Guss, wobei die bisherigen Förderinstrumente gebündelt und erweitert werden.
http://www.bmbf.de/press/1485.php
http://www.bmbf.de/de/2313.php
+ Qualifizierungsbausteine: ZWH erstellt Meinungsbild
Die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) hat zum Thema "Qualifizierungsbausteine" eine Befragung gestartet. Angesprochen sind alle Bildungsträger, die in die letzte Ausschreibung über BvB einbezogen wurden. Es werden Fragen zum bisherigen Angebot und der Auswahl der Qualifizierungsbeispiele gestellt, zur Zusammenarbeit mit den Betrieben und zu ihrer praktischen Umsetzung.
Gemeinsam mit interessierten Bildungsstätten möchte das Team des ZWH außerdem Best-Practice-Beispiele zusammenführen, um diese später zu veröffentlichen.
http://www.zwh.de/projekte/p_bqf_mehr.htm
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NEUES AUS DEM GPC
+ Neue Expertise vorgelegt
Unter dem Menüpunkt GPC > Publikationen finden Sie nun eine neue Expertise, die vom GPC in Auftrag gegeben und veröffentlicht wurde:
In Kürze wird eine weitere Expertise folgen:
http://www.good-practice.de/publikationen.php
+ Aktuelle Datenbankeinträge
> Anbieterdatenbank (1922)
Neu: Internationales JugendKunst- und Kulturzentrum Berlin
Bildungsträger, Berlin
http://www.good-practice.de/anbieter
> Qualifizierungsbausteine (BBiG)(305)
Neu: Bearbeitung des postalischen und telekommunikativen Informationsflusses
(Pharmazeutisch-kaufmännische(r)Angestellte(r)
Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Herne
http://www.good-practice.de/bbigbausteine
Die Datenbank der Qualifizierungsbausteine (BBiG) spiegelt die aktuellen Entwicklungen in der Benachteiligtenförderung wider.
Stellen auch Sie Ihre Qualifizierungsbilder zur Verfügung.
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NEUES AUS DEM BIBB
+ Forschungsdatenbank des BIBB geht online
Die neue Datenbank des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) dokumentiert die Forschungsarbeiten des Instituts von den 80er Jahren bis heute und stellt damit wichtige Informationen aus abgeschlossenen und laufenden Forschungsprojekten bereit.
Die vielfältigen Forschungsergebnisse aus der Aus- und Weiterbildung sowie die an ihnen beteiligten Forscher und Forscherinnen können recherchiert werden. Darüber hinaus enthält die Datenbank Berichte zum Zwischenstand bzw. Abschluss der einzelnen Vorhaben und Projekte sowie Hinweise auf die im Forschungskontext veröffentlichten Publikationen.
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AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
14.07.2005, Mainz
"ARGE und Optionskommune als Auftraggeber für Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften"
Auf dem Fachforum stehen die ARGE'n und Optionskommunen als Auftraggeber von Qualifizierung und Beschäftigung im Mittelpunkt des Interesses.
19.09. - 21.09.2005, Erfurt
Herbsttagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE gemeinsam mit dem 6. AGBFN-Forum: Europäisierung als Determinante einer neuen Systemarchitektur der beruflichen Bildung
Weitere Informationen:
http://www.good-practice.de/tkal/
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Dr. Friedel Schier
Tel: 0228/107 1305
Fax: 0228/107 2886
Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center
53043 Bonn