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  GPC - NEWSLETTER 49 # GPC - NEWSLETTER 49 # GPC - NEWS

    Ausgabe 49, 28.11.2005

        Aktuelle Leserzahl: 4336

  Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
       Bundesinstitut für Berufsbildung
       Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten
    Ihr Feedback richten Sie bitte an: gpc@bibb.de

   http://www.good-practice.bibb.de/

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THEMA DES MONATS
 + Chancen für Ausbildung und Beschäftigung

NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
 + Bessere Rahmenbedingungen für Jugendliche in Europa
 + Wettbewerb zur Berufs- und Lebensplanung für Jungen
 + DEICHMANN-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit
 + Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft

NEUES AUS DEM GPC
 + Internetportal "LänderAKTIV"
 + Aktuelle Datenbankeinträge

NEUES AUS DEM BIBB
 + International gemischte Lerngruppen in der Weiterbildung
 + Berufliche Bildung von Migrantinnen und Migranten
 + Forschung wird neu ausgerichtet

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

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THEMA DES MONATS

+ Chancen für Ausbildung und Beschäftigung

Die neue Regierung will u.a. die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen von Jugendlichen deutlich verbessern und die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig senken:
"Kein Jugendlicher unter 25 Jahre (soll) länger als drei Monate arbeitslos" sein. Das soll gelingen durch

  • den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs,
  • Vermittlung und Qualifizierung junger Menschen durch die BA,
  • gestufte Ausbildungsordnungen nach BBiG,
  • Verstetigung lokaler Initiativen zur beruflichen Integration.

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD

www.good-practice.de/infoangebote_beitrag2252.php

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NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG

+ Bessere Rahmenbedingungen für Jugendliche in Europa

Der Rat der EU hat eine Entschließung zur Umsetzung des Europäischen Pakts für die Jugend verabschiedet. Mit der Umsetzung des Pakts sollen in Europa bessere Rahmenbedingungen für das Aufwachsen, die Bildung und Ausbildung sowie die Integration junger Menschen in Gesellschaft und Arbeitsleben geschaffen werden.

Das Jugendprogramm soll in Verbindung mit dem EU-Jugendpakt zur Weiterentwicklung von Angeboten, insbesondere für junge Menschen mit Migrationshintergrund, aus dem ländlichen Raum oder aus benachteiligten städtischen Gebieten beitragen.

www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=58808.html

www.jugendpolitikineuropa.de/europzusammen/pakt


+ Wettbewerb zur Berufs- und Lebensplanung für Jungen

"Fort-Schritte wagen!" heißt ein neuer Wettbewerb, in dessen Rahmen vorbildhafte Projektideen mit knapp 40.000 Euro gefördert werden.

Der Wettbewerb richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, soziale Fachkräfte, Berufsberatende, Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Betriebe, Eltern und auch an die Jungen selbst. Er zeichnet Konzepte und Aktionsformen aus, die neue Wege und Perspektiven für die Berufs- und Lebensplanung von Jungen aufzeigen.

Als Auszeichnung sind Preisgelder in Höhe von 25 x 1.500 Euro vorgesehen. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2006.

http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/


+ DEICHMANN-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit

Am 29. September 2005 hat der Schuhhändler Deichmann erstmals seinen mit 80.000 Euro dotierten Förderpreis gegen   Jugendarbeitslosigkeit verliehen. Mit diesem Preis wurden zehn Betriebe, Vereine und öffentliche Einrichtungen unterstützt, die benachteiligten Jugendlichen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz verschafft haben.
Initiativen strukturschwacher Regionen oder aus Ostdeutschland wurden besonders honoriert. Für 2006 geht der Förderpreis in eine neue Runde. Anmeldungen können ab Januar eingereicht werden.

http://www.deichmann-foerderpreis.de/


+ Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Marieluise Beck, hat im September ein Memorandum zur Integrationspolitik veröffentlicht. Das Memorandum stellt u.a. fest:

  • Das Bildungssystem müsse aufnahmefähiger werden, insbesondere im Bereich der Frühförderung von Migrantenkindern. Ganztägige Lernangebote seien hierbei ein wichtiger Faktor.
  • Arbeit schaffe Integration. Ausländer seien von Arbeitslosigkeit doppelt so häufig betroffen wie Deutsche. Eine Verstärkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik und der Anpassungsqualifikationen, die Verbesserung von Ausbildungschancen und der Abbau von diskriminierender Einstellungspraxis sollten die Integration verbessern.
  • Der Sprachförderung komme eine besondere Bedeutung zu.
  • Integrationsstrategien in multiethnisch geprägten Stadtteilen seien eine Querschnittsaufgabe der Gemeinden.

Zum Memorandum

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NEUES AUS DEM GPC

+ Internetportal "LänderAKTIV"

Ab sofort steht für Sie das neue Internetportal "LänderAKTIV" bereit! Hier werden die vielfältigen Förderprojekte und -programme der 16 Bundesländer im Übergangsfeld Schule - Beruf erstmals zentral dargestellt.

LänderAKTIV gibt einen Überblick über die breit gefächerte Förderlandschaft von Flensburg bis Passau. Die Website präsentiert Projekte und Programme nach

  • Institutionen (lernortbezogener Zugang)
  • Ländern (geografischer Zugang)

Zusätzlich bietet LänderAKTIV Empfehlungen und Hilfen für die praktische Gestaltung des Übergangsprozesses Schule-Arbeitswelt.

Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen zu den Fördermöglichkeiten im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Auch für Good Practice-Beispiele und Praxis-Materialien sind wir dankbar.

http://www.laenderaktiv.good-practice.de/


+ Aktuelle Datenbankeinträge

> Anbieterdatenbank (2107)

Neu: Verein für Jugendhilfe e. V., Jugendhilfeträger, Niedersachsen
http://www.good-practice.de/anbieter


> Qualifizierungsbausteine (BBiG)(361)

Neu: Montage, Demontage, Befestigungstechnik (Metallbauer/Metallbauerin), Akademie Klausenhof
http://www.good-practice.de/bbigbausteine

Die Datenbank der Qualifizierungsbausteine (BBiG) spiegelt die aktuellen Entwicklungen in der Benachteiligtenförderung wider.  Stellen auch Sie Ihre Qualifizierungsbilder zur Verfügung.

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NEUES AUS DEM BIBB

+ International gemischte Lerngruppen in der Weiterbildung

Das Forschungsprojekt "Anforderungen an Trainerinnen und Trainer in der beruflichen Weiterbildung von Lerngruppen mit Teilnehmenden deutscher und ausländischer Herkunft" hält u.a. folgende Rahmenbedingungen von Kursen für erforderlich:

  • Bei der Regelung des Kurszugangs sind die deutschen Sprachkenntnisse der Interessenten/innen zu berücksichtigen.
  • Die Kursdauer muss angemessen sein, damit alle vorgesehenen Inhalte behandelt und durch Übungen vertieft werden können. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die den Kurs in Deutsch als Zweitsprache absolvieren.

Ein Qualifizierungskonzept, das Trainer/innen auf die Arbeit in gemischten Lerngruppen vorbereitet, sollte u.a. folgende Elemente   enthalten:

  • Grundlegende Kenntnisse von Deutsch als Fachfremdsprache.
  • Grundwissen über die in den Herkunftsländern der Teilnehmenden vorherrschenden kulturellen Regeln (z.B. Umgang mit Autoritäten, Verständnis von Höflichkeit).

www.bibb.de/de/22064.htm


+ Berufliche Bildung von Migrantinnen und Migranten

Die Aussichten junger Menschen ausländischer Nationalität auf eine berufliche Ausbildung haben sich seit Mitte der 90er Jahre deutlich verschlechtert. Ihre Ausbildungsquote sank auf 25% in 2004. Damit bleiben junge Menschen mit ausländischem Pass überproportional häufig ohne anerkannten Berufsabschluss - so die Analyse der Ausbildungsquote von Jugendlichen deutscher und ausländischer Nationalität auf Grundlage der Berufsbildungsstatistik.

Mehrere BIBB-Forschungsprojekte zeigen den dringenden Bedarf, den Blick auf die speziellen Kompetenzen der Migranten zu lenken und alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. Die Forschungsergebnisse waren Grundlage einer Fachtagung, die vom BIBB und der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wurde.

www.bibb.de/de/22128.htm


+ BiBB-Forschung wird neu ausgerichtet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Wissenschaftsrat gebeten, den wissenschaftlichen Bereich des  Bundesinstituts für Berufsbildung zu begutachten. Am 14. November wurde der Bericht vorgelegt:

  • Die Forschungsaufgaben, die das BIBB auf dem Gebiet der Berufsbildungsforschung wahrnimmt, sind für Politik, Praxis und  Wissenschaft von großer Bedeutung. Es gibt keine andere universitäre oder außeruniversitäre Einrichtung in Deutschland, die sie in gleicher Konzentration und Kontinuität durchführen könnte.
  • Um die Forschungsleistungen und die Forschungsbasierung der Amtaufgaben und Dienstleistungen nachhaltig zu verbessern, besteht jedoch umfassender Handlungsbedarf.
  • Nun werden Reformen im Einvernehmen mit den im Hauptausschuss vertretenen Sozialpartnern und Ländern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts durchgeführt. 
  • Der Wissenschaftliche Beirat des BIBB soll die Umstrukturierung begleiten.

www.bmbf.de/press/1614.php
www.wissenschaftsrat.de/texte/6891-05.pdf

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AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

08.12. - 09.12.2005, Bochum
Fachtagung "Auf die Plätze!* fertig!* Beruf!", "Aus der Schule in den
Beruf - Neue Wege für Schule und Ausbildung"

08.12.2005, Duisburg-Hamborn
Zukunftskongress "Zugewanderte: Gewinn für Arbeitgeber"

12.12. - 15.12.2005, Nürnberg
"Berufsbildung 2005 - Fachausstellung für Aus- und Weiterbildung und
9. Bayerischer Berufsbildungskongress"

Weitere Informationen:
http://www.good-practice.de/tkal

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Dr. Friedel Schier
Tel: 0228/107 1305
Fax: 0228/107 2886

Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center
53043 Bonn