Fehlen Ihnen wichtige Informationen auf dieser Seite? Haben Sie Fragen, Hinweise oder Verbesserungsvorschläge?
Sie befinden sich hier: Startseite | Fachwissen | Glossar
Druckversion (PDF, 894 KB)
Berufliche Handlungskompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten, sowohl in Arbeitssituationen als auch für die berufliche und persönliche Entwicklung zu nutzen. Es ist das Ziel der Berufsbildung, die berufliche Handlungskompetenz/-fähigkeit entstehen zu lassen, anzupassen, zu erhalten oder zu erweitern.
Quellen:
BBiG, §1
DQR, Diskussionsvorschlag eines Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (PDF, 125 KB)
Druckseite (PDF)
Handlungsorientierung zielt darauf ab, dass die Jugendlichen in einer für sie sinnvoll erscheinenden Lernumgebung befähigt werden, selbstständig die sechs Schritte einer vollständigen beruflichen Handlung (Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren und abschließendes Bewerten) zu vollziehen. Durch Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen sollen diese eigene Erfahrungen einbringen können. Planvolles Handeln und die Aneignung problemlösender Fähigkeiten werden in den Mittelpunkt des Lernprozesses gestellt. Bei Fragen zum Ablauf eines Arbeitsprozesses helfen sich die Jugendlichen in Gruppen gegenseitig. Die Lehrenden stellen lediglich konstruktive Fragen, beraten bei der Lösungssuche oder moderieren Gruppenprozesse, um die selbstständigen Lernaktivitäten der Jugendlichen zu fördern.
Quellen:
Fülbier, P./Münchmeier, R. (Hrsg.), Handbuch Jugendsozialarbeit 2001, Votum-Verlag, Münster (S. 986)
Sowi online, Reader: Begrenzte Auswahl - Berufliche Orientierung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen
Druckseite (PDF)
Fehlen Ihnen wichtige Informationen auf dieser Seite? Haben Sie Fragen, Hinweise oder Verbesserungsvorschläge?
Noch keine Kommentare vorhanden