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Berufliche Nachqualifizierung bietet An- und Ungelernten das geeignete Instrumentarium für das Erreichen formaler Qualifizierungen bis hin zu einem Berufsabschluss. Qualifizierung und Beschäftigung werden dabei kombiniert. Der modulare Aufbau ermöglicht differenzierte und individualisierte Qualifizierungswege.
Quelle:
Fülbier, P./Münchmeier, R. (Hrsg.), Handbuch Jugendsozialarbeit 2001, Votum-Verlag, Münster (S. 955
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Netzwerkarbeit geht über Kooperation hinaus. Sie verlangt das Zusammenwirken möglichst aller relevanten Institutionen und Gruppen eines Sozialraums, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.
In der Benachteiligtenförderung lautet das gemeinsame Ziel, Benachteiligungen abzubauen. Die Rahmenbedingungen für die berufliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen durch Netzwerkbildung nachhaltig verbessert werden. Zu diesem Zweck stimmen die Partner ihre Strategien ab, bündeln ihre Ressourcen, koordinieren ihre Planungen und bauen Förderketten auf. Der sparsame Umgang mit Ressourcen und die ressortübergreifende Zusammenarbeit tragen dazu bei, die Effizienz von Förderangeboten zu erhöhen und die Wirksamkeit über die Möglichkeiten der einzelnen Partner hinaus zu steigern.
Quelle:
BMBF (Hrsg.): Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Netzwerkbildung. Bonn/Berlin 2006
Regiestelle Kompetenzagenturen: Vernetzung
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