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Glossar

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Redualisierung

Im dualen System der Berufsausbildung findet die Ausbildung an verschiedenen Lernorten, gewöhnlich Schule und Betrieb, statt. Aus Sicht der Betriebe stellt die Ausbildung benachteiligter Jugendlicher jedoch oft einen zu hohen Aufwand und ein zu großes Risiko dar. Gerade kleine und mittelständische Betriebe sehen sich oftmals nicht im Stande, diese Leistung erbringen zu können und fallen als Ausbildungsanbieter weg. Redualisierung bedeutet, den Lernort Betrieb für Benachteiligte zurückzugewinnen. Somit ist vor allem die Akquise von Ausbildungsbetrieben und -plätzen Aufgabe der Träger der Jugendhilfe. Es gilt, die Risiken für kleinere und mittlere Unternehmen bei der Ausbildung der Benachteiligten zu minimieren. Hierfür werden die Jugendlichen beispielsweise im Übergangssystem auf die Ausbildung vorbereitet, der Betrieb wird dabei unterstützt, einen geeigneten Bewerber zu finden und schließlich wird der Ausbildungsprozess unterstützend begleitet (vgl. auch Ausbildungsmanagement).

Quellen:

  Betriebe als Ausbildungsorte für benachteiligte Jugendliche wiedergewinnen - Das Handlungsfeld "Lernort Betrieb". In: Thomas Gericke/Tilly Lex/Maria Schreiber-Kittl/Haike Schröpfer (2001): Fördern und fordern: Jugendliche in Modellprojekten der Jugendsozialarbeit.
München/Leipzig: Deutsches Jugendinstitut, Projekt "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit", 2001, S. 94 -119.

  BMBF, Berufliche Qualifizierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf (S. 239)

  FBH Köln, Redualisierung - Schlagwort oder konzeptionelle "Neu"-Ausrichtung des dualen Systems der Berufsbildung?


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Rehabilitation, berufliche

Die Wiedereingliederung ins  Arbeitsleben sollen die Schwierigkeiten beseitigen oder mildern, die auf Grund einer Behinderung die Berufsausbildung oder Berufsausübung erschweren oder unmöglich erscheinen lassen.

Die Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben umfasst alle Maßnahmen und Leistungen, die Jugendlichen und Erwachsenen bei einer vorhandenen oder drohenden Behinderung helfen sollen, möglichst auf Dauer beruflich eingegliedert zu werden oder eingegliedert zu bleiben.

Die hierzu erforderlichen Hilfen haben die Aufgabe, die Erwerbsfähigkeit der behinderten Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wieder herzustellen.

Quellen:

  BMAS: Ratgeber für Menschen mit Behinderung

  Bundesagentur für Arbeit: Berufliche Rehabilitation

  bundesrecht.juris.de, SGB IX

  REHADAT - Informationssystem zur Beruflichen Rehabilitation


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