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Im Übergang Schule - Beruf bezeichnet das Handlungsfeld Berufsorientierung in der Regel Angebote bis zum Ende der allgemeinbildenden Schule.
Die Orientierung bezieht sich dabei auf zwei Seiten: Auf der einen stehen die Jugendlichen, die sich selbst orientieren und dazu zunächst ihre eigenen Interessen, Wünsche und Kompetenzen kennenlernen müssen. Auf der anderen Seite stehen die Bedarfe und Anforderungen der Arbeitswelt und der Gesellschaft, auf die hin junge Menschen orientiert werden.
Berufsorientierung lässt sich definieren als Prozess der Annäherung und Abstimmung zwischen diesen beiden Seiten. In diesem lebenslang dauernden Prozess muss die einzelne Person immer wieder die subjektiven Voraussetzungen reflektieren und in Beziehung setzen zu den objektiven, das heißt von außen gestellten Anforderungen.
Beide Seiten sind geprägt von sich wandelnden gesellschaftlichen Werten, Normen und Ansprüchen und von den technologischen und sozialen Entwicklungen im Wirtschafts- und Beschäftigungssystem. Berufsorientierung ist somit ein Lernprozess, der sowohl in formellen organisierten Lernumgebungen als auch informell im alltäglichen Lebensumfeld stattfindet.
Angebote der Berufsorientierung befähigen junge Menschen, diesen Prozess zu meistern. Konzepte in diesem Sinne gehen über Ziele wie die Herstellung von "Ausbildungsreife" und eine einmalige Berufswahl hinaus. Sie sollen junge Menschen umfassend unterstützen, ihre Persönlichkeit aktiv zu entwickeln und die Anforderungen moderner Arbeit- und Lebenswelten zu bewältigen. Aus diesem Grund sind in den Prozess der Berufsorientierung viele Akteure und Institutionen einbezogen: die Jugendlichen selbst und ihre Eltern, Schulen, Betriebe und Verbände, die Berufsberatung, Fachkräfte für Kompetenzfeststellung und individuelle Förderung, ggf. Einrichtungen aus dem sozialen Umfeld und Fachstellen, die im Einzelfall einbezogen werden.
Produktiv und flexibel zum Schulerfolg
Produktives Lernen als Beispiel guter Praxis
Beim Produktiven Lernen wird der individuelle Bildungsprozess aus der produktiven Tätigkeit in "gesellschaftlichen Ernstsituationen" - im Beruf oder im Alltag - heraus entwickelt.
Förderung von Mädchen aus Haupt- und Realschulen
Mädchenwerkstatt Mannheim,
Interkulturelles Bildungszentrum gGmbH
Förderung von Mädchen aus Haupt- und Realschulen zur Erweiterung ihres Berufswahlspektrums und zur Ermutigung, gewerblich-technische Berufe zu ergreifen.Probierwerkstatt und Begleitung während der Ausbildung.
Berufsorientierung junger Frauen im Wandel
Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Präsentation von Berufen unter dem Blickwinkel geschlechtsbezogener Bilder und Botschaften zu untersuchen. Zusätzlich sollen Empfehlungen zur Gestaltung der Berufsorientierung für junge Frauen erarbeitet und im Hinblick auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten geprüft werden. Das Forschungsprojekt soll zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in Ausbildung und Beruf beitragen.
Ausbildungspakt Berufsorientierung: Handlungsleitfaden zur Stärkung von Berufsorientierung und Ausbildungsreife
Handlungsfelder: Berufsorientierung
Zielgruppe: Alle
Kurzbeschreibung: Mit dem vorliegenden Leitfaden "Schule und Betriebe als Partner - Ein Handlungsleitfaden zur Stärkung der Berufsorientierung und Ausbildungsreife" erhalten Schulen, Betriebe und weitere Kooperati...
ELTERNARBEIT Was? Wie? Warum? - Anregungen aus einem Modellprojekt
Handlungsfelder: Berufsorientierung
Zielgruppe: Alle
Kurzbeschreibung: Im Auftrag des Regionalen Übergangsmanagements der Stadt Leipzig sind mit Hilfe zweier Modellschulen Methoden der Elternarbeit im Übergang Schule - Arbeitswelt weiterentwickelt und erprobt w...
Grundlagenwissen:
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GPC-Berichte:
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Letzte Änderung: 16.01.2012 eMail-direkt » Seite empfehlen »
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Erstellt am: Donnerstag, 23. August 2007 Kommentare hinzufügen »