Lernbeeinträchtigte

Definition / Erläuterung

Während unter einer Lernstörung eine Beeinträchtigung der Lehr-/Lernprozesse in einem enger begrenzten Bereich verstanden wird (z.B. eine Lese-Rechtschreibschwäche), liegt bei einer Lernbehinderung eine umfängliche, langdauernde und schwerwiegende Beeinträchtigung des Lehr-/Lerngeschehens vor.

Nach der gesetzlichen Definition des SGB III sind lernbeeinträchtigte Personen in ihrem Lernen umfänglich und lang andauernd beeinträchtigt und weisen deutlich von der Altersnorm abweichende Leistungs- und Verhaltensformen auf, wodurch ihre berufliche Integration wesentlich und auf Dauer erschwert wird. Als lernbeeinträchtigt gelten vor allem Hauptschulabgänger ohne Abschluss und Abgänger aus Schulen für Lernbehinderte.

Praxis-Materialien

Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten (Lernmodul)

Der Leistungsstand von Auszubildenden kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt leistungsstarke, durchschnittliche und auch leistungsschwache Auszubildende.
Schlechte Ausbildungsergebnisse sind allerdings kein Kündigungsgrund.

Aufgrund der gesetzlichen Ausbildungspflicht ist daher pädagogisches Handeln erforderlich. E...

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Praxis-Materialien

Ausbildung, Beruf, Chancen - für Menschen mit Lernförderbedarf (Arbeitshilfe)

Die Medienkombination besteht aus einem Lese- und Arbeitsheft für lernbehinderte junge Menschen und einem barrierefrei gestalteten Internetauftritt. Das Printmedium richtet sich in erster Linie an Schüler der Vorabgangsklassen an Förder- und Integrationsschulen, deren Eltern, Lehrer/innen, Betreuer/innen und Multiplikatoren. Die Besc...

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Letzte Änderung: 12/11/2013 eMail-direkt »       Seite empfehlen »

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Erstellt am: Thursday, 23 August 2007 Kommentare hinzufügen »