Obgleich Mädchen und Frauen seit mehren Jahren als die Gewinner des Bildungssystems verstanden werden können - sie scheitern seltener in der Schule, haben oft die besseren Schulabschlüsse und ihr Anteil im Übergangssystem ist geringer - haben sie auf dem Arbeitsmarkt schlechtere Chancen und erhalten eine geringere Vergütung als Jungen und Männer mit vergleichbarer Qualifikation, Tätigkeit und Leistung. Ihre vorhandenen Potenziale werden nicht ausgeschöpft, während es gleichzeitig in Deutschland an Fachkräften mangelt. Dies wird unter anderem daran deutlich, dass sie sich in ihrer Berufswahl auf ein deutlich kleineres Spektrum an Berufsfeldern beschränken.
Mädchen und Frauen
Definition / Erläuterung
Good Practice
Amazonenprüfung
Technikzentrum Lübbecke
Ein Wettbewerb fördert/testet Schülerinnen in der > Theorie > Praxis und > Softskills und unterstützt durch eigene festgehaltene Bewertungen die Eigeneinschätzung der Teilnehmerinnen. Eine Urkunde unterstützt die Bewerbung um Ausbildungsplätze.
Good Practice
Vermittlung von jungen Müttern und Vätern in (Teilzeit-) Ausbildung
CJD Bonn im christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
Das Angebot des Projekts gliedert sich in zwei Bereiche. Zum einen unterstützen wir Frauen bei der Suche nach passenden Ausbildungs-stellen, wir helfen beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen und begleiten bei der Organisation der Kinderbetreuung. Zum anderen machen wir Unternehmen auf die Möglichkeit der Teilzeitausbildung aufmerksam, wir beraten sie bei der Durchführung und stehen als Ansprechpartner während der Ausbildung zur Verfügung.
Praxis-Materialien
Mädchensozialarbeit (Handreichung)
Handlungsfelder:Alle Handlungsfelder
Zielgruppe:Alle
Kurzbeschreibung:
Die von der BAG EJSA erstellte Publikation, die sich an Fachleute der Mädchensozialarbeit in der Praxis und in den Verbänden richtet,
- will deshalb die Belange der Mädch...
Praxis-Materialien
Berufliche Förderung von Mädchen (Lernmaterialien)
Handlungsfelder:Berufsorientierung
Zielgruppe:Mädchen und Frauen
Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Kompetenzzentrums Berufliche Mädchenförderung sind Qualifizierungsbausteine entwickelt worden. Diese Bausteine richten sich an alle Interessierten, die sich im Bereich der beru...
Basis-Informationen
Literatur
- Granato, Mona; Degen, Ulrich: Berufliche Bildung von Frauen. Bielefeld, 2006
- Granato, Mona; Schittenhelm, Karin: Junge Frauen: Bessere Schulabschlüsse - aber weniger Chancen beim Übergang in die Berufsausbildung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, H. B 28. S. 31-39. 2004
- Hartung, Silke; Janik, Florian: Frauen in der betrieblichen Berufsausbildung: Seltener am Start, genauso oft am Ziel. Nürnberg 2006
- Puhlmann, Angelika: Berufsorientierung junger Frauen zwischen Geschlechterrollenklischees und Professionalisierung. 2008 (PDF, 41 KB)
- Ratschinski, Günther: Berufsorientierung und Laufbahnentwicklung. Brauchen wir spezielle Konzepte für Frauen in der Benachteiligtenförderung? In Bojanowski (u.a.): Überflüssig? Abgehängt? Produktionsschule. S. 211-226. Münster 2008
- Schittenhelm, Karin: Soziale Lagen im Übergang: Junge Migrantinnen und Einheimische zwischen Schule und Berufsausbildung. Wiesbaden 2005
- Walter, Melitta: Jungen sind anders, Mädchen auch. Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung. München 2005
- Zybell, Uta: Berufsorientierung, Geschlecht und Moral. Bielefeld 2005
Europa / Internationales
- Holder, Eva u.a.: "Jetzt geh' ich meinen Weg" - Lernarrangements für junge bildungsbenachteiligte Frauen. Modellbeschreibung "Lernen mit jungen Frauen". Salzburg 2009 (PDF, 425 KB)
- Steiner, Karin u.a.: Praxishandbuch Methoden der Berufs- und Arbeitsmarktorientierung für Frauen. Hrsg.: AMS Österreich. Wien 2007 (PDF, 1,2 MB)
- UN: Good Practices in Gender Mainstreaming
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