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GPC Newsletter 5



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GPC NEWSLETTER, Ausgabe 5, 17.08.2001
Web: http://www.good-practice.bibb.de, aktuelle Leserzahl: 672

Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten im Bundesinstitut für Berufsbildung

Ihr Feedback bitte an: mailto:gpc@bibb.de

 


+ Expertise und Tagungsdokumentation:
Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung
durch regionale und sektorale Kooperation

+ weitere Materialien zum Thema

+ Veranstaltungshinweise





EXPERTISE UND TAGUNGSDOKUMENTATION
Kooperation ist ein Schlagwort, das als Synonym für gemeinsames Tun oder als Forderung für längst überfälliges Handeln benutzt wird. Kooperation wird oft als Allheilmittel der beruflichen Förderung von Benachteiligten herausgestellt.

"Kooperation" hat in den letzten Jahren in diesem Feld - aber auch in anderen Politikbereichen - zunehmend an Bedeutung gewonnen und steht zur Zeit an der Spitze der politischen Prioritätensetzungen bei der Gestaltung von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten und Vorhaben.
Kooperationen sind unterschiedlich strukturiert, dienen verschiedenen Zielsetzungen und stiften Nutzen und Kosten. Die Einrichtung von Kooperationsstrukturen geschieht zur Abstimmung sozialpolitischer Maßnahmen und soll einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Ressourcen ermöglichen.
Die beteiligten Akteure übernehmen unterschiedliche Rollen und Funktionen und stehen doch zugleich in Konkurrenz zueinander.

Darum ist die öffentliche Hand gefordert, Kooperationen zu initiieren und Strukturen vorzuhalten.

Am 06.12.2000 waren in Berlin über 50 Experten aus der Benachteiligtenförderung eingeladen, um den Themenkomplex "Kooperation" zu diskutieren. Auf Einladung des Good Practice Centers referierten
- Prof. Dr. Johannes Münder, Berlin
- Heinz Marsch/Heinz Zeller, Schwäbisch Hall
- Angelika Achatzi, Magdeburg
- Ludger Reiberg, Köln
- Elisabeth Müller-Neumann, Mannheim
- Sylvia Queißer, Dresden

Die vorgestellten Beispiele sollten Anregungen geben, für die eigene Arbeit adaptiert werden können und politische Argumente für die Implementierung von (neuen) Formen von Kooperation aufzeigen.
Diese Projekte sind mit Kurzbeschreibungen vertreten:
-> Regionale Jugendinitiative Mannheim - Kooperation in Regie eines freien Trägers der Jugendhilfe und eines Amtes für Kommunale Beschäftigungsförderung.
-> Innovationspool Köln - Kooperation in der Regie einer Schulverwaltung.
-> Projekt Dresden-Junior - Kooperation in der Regie eines Jugendamtes.
-> Hilfekette in Ausbildung und Beruf für benachteiligte Jugendliche Schwäbisch-Hall - Kooperation in der Regie eines Arbeitsamtes
-> Verbund Magdeburg

Weiterhin werden in einer von BBJ servis gGmbH erarbeiteten Expertise idealtypische Kooperationsmodellen dargestellt. Kooperationsvereinbarungen werden systematisch gegenüber gestellt, verschiedene Regelungen vorgestellt und daraus ableitend eine idealtypische "Mustergliederung" mit Hinweisen entworfen.

Den Kooperationen im Jahr 2000 liegen vor allem pragmatisch orientierte Definitionen zu Grunde:
=> Informations- und Erfahrungsaustausch in einem lokal und/oder sektoral definiertem Raum
=> Aufbau von Netzwerken
=> Entwicklung und Einleitung von Abstimmungsprozessen über lokale/sektorale Angebote zur Integration in den Arbeitsmarkt
=> Stärkere Berücksichtigung von individuellen Förderwegen im Sinne von (gemeinsamen) Case-Management
=> Bündelung von personellen, räumlichen und finanziellen Ressourcen

Kooperation kann zu folgenden Ergebnissen führen:
=> Verbesserung der Integrationschancen für bestimmte Zielgruppen
=> Transparenz der Angebote
=> Qualitative Weiterentwicklung, Qualitätssicherung
=> Effizienterer Einsatz von Ressourcen, ggf. Einsparungseffekte
=> Geringere Folgekosten von Arbeitslosigkeit
=> Vermeidung von Doppelstrukturen/Doppelarbeit

Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung sowie die Expertise finden Sie in unserem Internet-Angebot:
http://www.good-practice.de/publikationen/expertise_kooperation

Folgende Materialien sind dort abgelegt:
-> Expertise zur lokalen und sektoralen Kooperation
-> Tagungsdokumente




MATERIALIEN
der Bund-Länder-Kommission (BLK) zum Thema sind verfügbar unter

Heft 86:
Kooperation zur Förderung benachteiligter Jugendlicher - Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher - Gutachten der BBJ Servis gGmbH für Jugendhilfe, November 2000, BLK, Bonn 2000; ISBN 3-934850-09-X. -vergriffen-
http://www.blk-bonn.de/papers/heft86.pdf

Heft 70:
Förderung von Benachteiligten - Fachtagung der BLK zur "Kooperation der an der Förderung von Benachteiligten mitwirkenden Einrichtungen" am 25. November 1998 in Nürnberg, BLK, Bonn 1999, ISBN 3-9806547-0-2
http://www.blk-bonn.de/papers/heft70.pdf



GPC - VERANSTALTUNGEN

03./04. September 2001
Nachqualifizierung - Zweite Chance
Bonn

17./18. September 2001
Weiterbildung für An- und Ungelernte, Expertengespräch
Berlin

24./25. September 2001
Sprachliche Förderung von Migranten/-innen in der beruflichen Bildung
Bonn

BiBB - VERANSTALTUNGEN

19. - 21. November 2001
I+K - Technologie: Portal zur Wissensgesellschaft
BiBB-Fachtagung mit Gesprächsrunden, Projektpräsentationen und Fachvorträgen, 6 Workshops u.a.
"Doppelte Benachteiligung durch die Entwicklungen im I+K-Bereich oder eine tragfähige Stufe auf der technologischen Leiter?"
Wissenschaftszentrum, Bonn
Infos unter http://www.bibb.de/IuK-Tagung/
Anmeldung: Tel: 0228/107 2829 oder eMail: palmowski@bibb.de

 



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Tel: 0228/107 1305
Fax: 0228/107 2886

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Good Practice Center Förderung von
Benachteiligten
53043 Bonn


 
 



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