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GPC Newsletter 8
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GPC NEWSLETTER, Ausgabe 8, 9.11.2001
Web: http://www.good-practice.bibb.de, aktuelle Leserzahl: 766
Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten im Bundesinstitut für Berufsbildung
Ihr Feedback bitte an: mailto:gpc@bibb.de
Förderung von benachteiligten Mädchen und Frauen durch Berufsausbildung in innovativen Berufsfeldern
+ weitere Materialien zum Thema
=> Geschlechtsspezifische Segmentierung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes <=
Die Bildungsbeteiligung von Mädchen und Frauen ist angestiegen: Frauen haben mittlerweile die besseren Abschlüsse und weniger Abbrüche in der Schule und in der Ausbildung.
Beim Zugang zur Ausbildung und zum Erwerbsleben sind sie jedoch unterrepräsentiert und somit weiter benachteiligt. Zwar haben neun von zehn jungen Frauen im Alter von 25 bis 30 Jahren eine abgeschlossene berufliche Ausbildung, der Ausbildungsstellenmarkt ist jedoch weiterhin geschlechtsspezifisch geteilt, so Heidemarie Kollatz im Eingangsreferat.
Was wollen wir erreichen, welche Visionen haben wir, wenn wir mit und für Benachteiligte(n) oder mit und für benachteiligte(n) junge(n) Frauen arbeiten?
fragte Angelika Puhlmann aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung.
Beide Themen - Benachteiligung und Frauen - seien miteinander verwoben. Nicht alle Frauen oder Frauen an sich sind benachteiligt. Sie geraten jedoch häufig durch gesellschaftliche Strukturen und Vorurteile, durch geringen Verdienst und geringe Unterstützung aus dem sozialen Umfeld auf dem Weg ins Berufsleben in eine Benachteiligungssituation, nicht zuletzt durch Mutterschaft resp. durch fehlende adäquate Kinderbetreuung.
Die Förderung in der beruflichen Bildung muss darauf mit differenzierten Angeboten eingehen!
Die Erweiterung des Berufswahlspektrums, die Lerngestaltung und die Kooperation der unterschiedlichen Akteure/-innen von Schule, Jugendhilfe, Berufsorientierung, Ausbildungseinrichtungen und Betrieben wurden im Workshop diskutiert.
Die Motivierung von Teilnehmerinnen beruflicher Bildungsangebote auch für untypische Berufswege war ein weiterer Aspekt.
Strukturelle Veränderungen wurden als notwendig angemahnt als Wunsch nach mehr Flexibilisierung sowohl in den Fördersystemen als auch in den möglichen Qualifizierungswegen.
Folgende, beispielhaften Projekte haben ihre Arbeit vorgestellt:
-> Jugendgemeinschaftswerk, Hamm
-> Life e.V., Berlin
-> Mütter lernen (MüLe) im EJF, Berlin
-> Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V., Frankfurt/M.
-> Picco Bella gGmbH, Aachen
Diskussionsergebnisse, Protokoll der Arbeitsgruppen und Fazit:
http://www.good-practice.de/publikationen/expertise_frauen
=> Webadressen zum Thema
http://www.good-practice.de/publikationen/
expertise_frauen/gpc_workshop_links.html
Weiterführende Links
=> Expertise von Heidemarie Kollatz
http://www.good-practice.de/publikationen/
expertise_frauen/pdf_dateien/bibb_doku_expertise.pdf (PDF-Dokument, 322 KB)
Hrsg.: Bundesinstitut für Berufsbildung, Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten, Bonn 2001
Aktueller Stand der Diskussion und Ansätze zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes
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Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center Förderung von
Benachteiligten
53043 Bonn