Sie befinden sich hier: Startseite | Fachwissen | Themen der Benachteiligtenförderung
Der Jugendstrafvollzug findet in Deutschland gemäß Jugendgerichtsgesetz meist in eigenen Jugendstrafanstalten statt. Durch die Föderalismusreform sind die Länder für die Gestaltung des Strafvollzugs zuständig. Seit dem 1. 1. 2008 gelten in Deutschland 16 Jugendstrafvollzugsgesetze.
Bereits 1989 gab der Europarat eine Empfehlung zur beruflichen Bildung im Strafvollzug heraus. Dies geschah in der Erwägung, dass das Recht auf Bildung ein Grundrecht ist und dazu beiträgt, die Rückkehr in die Gesellschaft zu erleichtern.
Die Chancen zur beruflichen Integration junger Strafgefangener könnten verbessert werden, wenn die Eingliederung bereits während der Haft vorbereitet würde. Die Arbeitsagenturen sind allerdings erst nach deren Entlassung zuständig. Sofern ein Übergangsmanagement existiert, ist dieses in den Bundesländern unterschiedlich organisiert. In den bestehenden Maßnahmen wird meist auf Netzwerkarbeit und die Verknüpfung von Einzelmaßnahmen gesetzt. Bei einer durchschnittlichen Haftzeit von zwölf Monaten kann der Jugendstrafvollzug mit seinen vielfältigen Qualifizierungsmaßnahmen durchaus als Teil des Übergangssystems angesehen werden.
Erfassung und Optimierung von Strukturen der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung für Unterstellte der Bewährungshilfe
Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam IFK e.V.
Das Ziel des Projekts besteht darin, die Ressourcen und bestehenden Hemmnisse sowie die Chancen der Zusammenarbeit für die Vermittlung von Unterstellten der Bewährungshilfe in Ausbildung und Arbeit aus der Perspektive der verschiedenen Akteure zu erheben sowie Wege für die Integration der Bewährungshilfe in lokale Kooperationsstrukturen aufzuzeigen. Die im Modellprojekt entwickelten Unterstützungssystemen werden im Rahmen einer 12monatigen Projektverlängerung in die Praxis transferiert.
Arbeitsinstrument für die Bewährungshilfe (AIB)
Handlungsfelder: Keine Zuordnung
Zielgruppe: Alle
Kurzbeschreibung: Erhebungsbögen zur Erfassung der Probandendaten, zur Dokumentation und Evaluation des Betreuungsverlaufs (als PDF-Dokument unentgeltlich)
Grundlagenwissen:
Gesetze:
Projekte:
Tagungsdokumentationen:
Fehlen Ihnen wichtige Informationen auf dieser Seite? Haben Sie Fragen, Hinweise oder Verbesserungsvorschläge?
Letzte Änderung: 05.10.2011 eMail-direkt » Seite empfehlen »
Noch keine Kommentare vorhanden
Erstellt am: Mittwoch, 11. März 2009 Kommentare hinzufügen »