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Am 25./26. Februar 2002 fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Berlin, Gendarmenmarkt) die Auftaktveranstaltung zum Programm "Kompetenzen fördern" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, sieht in der Förderung der Bildung von sozial benachteiligten jungen Menschen eine Chance für die Gesellschaft. "Eine gute Ausbildung ist unverzichtbar für die Integration", sagte Bulmahn zur Eröffnung des BMBF-Kongresses "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf" am Montag in Berlin.
Unter dem Motto "Ausbildung für alle" sollen zahlreiche Initiativen dazu beitragen, jungen Menschen bessere Qualifizierungschancen zu eröffnen, sagte Bulmahn. Jährlich müsse rund 500.000 Jugendlichen in Deutschland bei der Vorbereitung auf eine Ausbildung geholfen werden. "Das Programm ist ein weiterer Beitrag zur Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung und zu ihren jugendpolitischen Aktivitäten."
Mit Hinweis auf die Ergebnisse der PISA-Studie bezeichnete es Bulmahn als alarmierend, dass Bildungschancen in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängig seien. Es gebe noch zu viele junge Ausländerinnen und Ausländer, die in Deutschland aufgewachsen seien und trotzdem keine geeignete Ausbildung fänden.
Die BMBF-Initiative orientiert sich an den Beschlüssen des Bündnisses für Arbeit, wonach die Benachteiligtenförderung zum Regelangebot der beruflichen Bildung zu zählen sei. Bis 2005 sind für das Gesamtprogramm rund 53 Millionen Euro vorgesehen. Etwa die Hälfte der Mittel werden aus dem europäischen Sozialfonds finanziert.
Erstellt am: 28.02.2002 eMail-direkt » Seite empfehlen »
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Letzte Änderung: 25.05.2011 Kommentare hinzufügen »

Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf