Ausgabe 110 31.01.2012 » Onlineversion des Newsletters

Zahl der Leserinnen und Leser: 7.184

Der GPC-Newsletter wird herausgegeben vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten

AKTUELLES THEMA
+ Alphabetisierung und Grundbildung - am und für den Arbeitsplatz
ÜBERGANG IN DEN BERUF
+ Förderprogramme abstimmen
+ Jugendliche ohne Perspektive
+ Berufseinstiege lokal gut gestalten
+ Weitere Umsetzung der Jobcenter-Reform
+ Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt
+ Einigung bei der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens
+ Stellungnahme der Wohlfahrtsverbände zu DQR und EQR
+ Bildungsmonitor für die Jugendsozialarbeit
GPC
+ Good-Practice-Bericht: "Move it: Bewegung bei der Deutschen Bahn"
+ Neuer Gastbeitrag von Christine Henry-Huthmacher und Elisabeth Hoffmann
+ GPC-Bericht: "Zukunftschancen Ungelernter auf dem Arbeitsmarkt"
+ Aktuelle Datenbank-Einträge
LÄNDERAKTIV
+ Projekte zur Vermeidung von Schulversagen, Sachsen-Anhalt
BIBB
+ Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
+ Beteiligung an beruflicher Bildung
+ Neue Richtlinien für das Berufsorientierungsprogramm
+ Wie lange sollen duale Berufsausbildungen dauern?
EUROPA
+ EU-Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit
+ Programmhandbuch "Jugend in Aktion" erschienen
+ Längere Schulpflicht gegen vorzeitigen Schulabbruch
VERANSTALTUNGEN
+ Aktuelle Termine
AKTUELLES THEMA

Alphabetisierung und Grundbildung - am und für den Arbeitsplatz

Wer heute nicht fließend lesen und schreiben kann, ist schlecht dran. Nicht nur im Alltag müssen Briefe, Nachrichten, Rechnungen gelesen und Formulare ausgefüllt werden. In der Arbeitswelt werden schriftliche Arbeitsanweisungen und Sicherheitsvorkehrungen zum Problem, vielfach auch Grafiken, Tabellen, Pläne, die man verstehen und ausfüllen muss.

Da verblüfft es schon, dass es - wie die sogenannte Leo-Studie zeigte - in Deutschland rund 7,5 Mio. Menschen zwischen 18 und 64 Jahren gibt, die maximal einzelne Sätze lesen und schreiben können; zwei Millionen von ihnen fällt es schon schwer, einzelne Wörter zu lesen. Wer als Erwachsener nicht über diese schriftsprachlichen Kompetenzen verfügt, gilt als funktionaler Analphabet. Die Folgen reichen weit: da Lesen und Schreiben als selbstverständlich angesehen wird, sind diejenigen, die nicht über schriftsprachliche Kompetenz verfügen, häufig außen vor oder doch erheblich im Nachteil. Ihre Chancen sinken, in der Gesellschaft dazu zu gehören, mit zu gestalten, eigene demokratische Rechte wahrzunehmen, zu arbeiten, sich selbst zu verwirklichen und sich ökonomisch abzusichern.

Das ist nicht nur aus Sicht der Betroffenen und der Gesellschaft kritisch, auch auf dem Arbeitsmarkt fehlen - jetzt oder zukünftig - diese Arbeitskräfte. Derzeitig sind zwar noch rund 57 Prozent der Betroffenen in Arbeit. Neue Technologien und Veränderungen am Arbeitsmarkt setzen aber die Anforderungen beständig herauf - die Lücke zwischen den Erfordernissen der modernen Arbeitswelt und den vorhandenen Kompetenzen wächst. Dabei geht es nicht nur um die Schriftsprache: als Voraussetzung für einen Platz in der Arbeitswelt fordern Betriebe heute mindestens eine "Grundbildung". Über Lese- und Schreibkompetenzen hinaus bezieht dieser Begriff das Rechnen, personale und soziale Kompetenzen wie Problemlösungs- und Teamfähigkeit ein.

Abhilfe schaffen sollen Programme zur arbeitsplatzbezogenen Grundbildung, die es in Staaten insbesondere aus dem angelsächsischen Raum schon länger gibt. Was eigentlich bereits in der Schule hätte vermittelt werden müssen, holen diese beschäftigungsfördernden Programme gezielt nach - am Arbeitsplatz oder für einen Arbeitsplatz.  

In Deutschland kommt ein aktueller Startschuss vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Kultusministerkonferenz (KMK). Eine neue nationale Strategie soll die Zahl der funktionalen Analphabeten in Deutschland verringern. Ein Bestandteil dieser Strategie ist der neue Förderschwerpunkt "Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener". Dieser Topf ist mit rund 20 Mio. Euro ausgestattet. Sie dienen dazu, zielgruppenadäquate und praktikable Ansätze und Methoden zu entwickeln. Betriebliche Bildungs- und Lernangebote sollen die Situation der Betroffenen am Arbeitsplatz verbessern und Unternehmen die Möglichkeit bieten, die Potenziale ihrer Beschäftigten zu erschließen. Ein erster Schritt besteht darin,  das Interesse von Unternehmen und anderen Akteuren zu wecken, und in weiteren Schritten arbeitsplatzbezogene Alphabetisierung und Grundbildung zu einem festen Bestandteil betrieblicher Personalentwicklung zu machen.

Ein Leitfaden für Unternehmen führt Personalverantwortliche ins Thema ein. Er stellt einerseits das Problem, andererseits die in einer Umfrage erhobenen Anforderungen der Betriebe dar und zeigt Lösungsansätze an Beispielen guter Praxis. Der sehr praxisbezogene Leitfaden schließt mit Empfehlungen für gelungene arbeitsplatzbezogene Grundbildungsmaßnahmen  und mit Checklisten. Erarbeitet wurde er in dem Verbundvorhaben "Chancen erarbeiten - Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene im Kontext von Wirtschaft und Arbeit" vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) in Kooperation mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V., Regionalbüro Darmstadt. Dieser Förderschwerpunkt des BMBF läuft bereits seit 2007.

Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien zur Förderung von Projekten zum Förderschwerpunkt "Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener"

BMBF: Nationale Strategie zur Verringerung der Zahl funktionaler Analphabeten

Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Arbeitsplatzbezogene Grundbildung. Ein Leitfaden für Unternehmen (PDF, 7 MB)

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ÜBERGANG IN DEN BERUF

Förderprogramme abstimmen

Wie können Bundesprogramme und Förderinstrumente besser abgestimmt und gebündelt werden? Dazu hat eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeitet und damit eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags umgesetzt. Vertreten waren alle für den Übergang Schule-Beruf relevanten Ministerien sowie das Bundeskanzleramt; hinzu kamen die Bundesagentur für Arbeit, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und das BIBB.
Als Ziele für alle Programme und Maßnahmen im Übergang Schule - Beruf definiert der Bericht u. a. halbierte Quoten von Schulabgänger/innen ohne Abschluss (bis 2015 auf 4 Prozent) und von jungen Menschen ohne Berufsabschluss (bis 2015 auf 8,5 Prozent). Außerdem soll die Ausbildungsbeteiligung junger Menschen mit schlechteren Startchancen erhöht werden.

Neben einer Neujustierung der Programme in vier Handlungsschwerpunkten spricht die AG folgende Empfehlungen aus:

  • Die im BIBB begonnene integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE) soll auf- und ausgebaut werden, um eine Grundlage für eine bessere und kontinuierliche Evaluierung von Bundes- und Landesprogrammen zu legen.
  • Programme für "marktbenachteiligte" Jugendliche sollen auslaufen, ein Beispiel ist das "Ausbildungsplatzprogramm Ost". 
  • Die Programme auf Bundesebene sollen verzahnt und im Sinne der Bildungsketten abgestimmt werden. Sie sollen einem kontinuierlichen Monitoring und einer Evaluation nach einheitlichen Evaluationsstandards unterzogen werden. 
  • Die verantwortlichen Akteure vor Ort sollen in regionalen Netzwerken zusammenarbeiten.

Der Bericht der Ressort-AG reiht sich ein in zahlreiche Vorschläge zur Neugestaltung des Übergangssystems, so das Modell "Übergang mit System" der Bertelsmann-Stiftung (vgl. Newsletter Nr.103), die Vorschläge der Konrad-Adenauer-Stiftung (vgl. Hinweis zum Gastbeitrag in diesem Newsletter) und die Forderungen des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit nach einem kohärenten Fördersystem (vgl. Newsletter Nr. 108). Verglichen mit den dortigen Forderungen, z. B. nach einem logisch aufeinander aufbauenden Fördersystem, das allen Jugendlichen die Unterstützung garantiert, die sie brauchen, bleibt dieser Bericht in seinen Reformvorschlägen "moderat".

Bericht der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe zur besseren Abstimmung der verschiedenen Programme und Förderinstrumente für junge Menschen (PDF, 183 KB)

Jugendliche ohne Perspektive

Mit einem anderen Fokus schaut die Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf das Übergangsgeschehen, hier stehen die Jugendlichen, ihre konkreten Lebensbedingungen und sozialen Problemlagen im Vordergrund. Mit dem Positionspapier "Jugendliche ohne Perspektive - eine Zielgruppe der Jugendsozialarbeit" zielt die Geschäftsführerkonferenz der AWO-Bezirks- und Landesverbände darauf, Rahmenbedingungen in der Förderung benachteiligter junger Menschen zu verbessern. Ihre Forderung: Alle jungen Menschen sollen die Förderangebote erhalten, die sie brauchen, um sich nachhaltig gesellschaftlich zu integrieren.

Politik und Wirtschaft sollen allen Jugendlichen eine Berufsausbildung mit einem anerkannten Abschluss ermöglichen - und nicht nur denjenigen, die "können" oder "wollen". Nach Ansicht der AWO macht die Politik es sich mit dem Ausschluss derjenigen zu leicht, die scheinbar nicht auf entsprechende Angebote eingehen. In der Praxis der Jugendsozialarbeit und Beschäftigungsförderung erlebe das Personal, dass die vordergründig als individuelles Versagen im Bildungssystem beschriebenen Phänomene Ergebnisse eines strukturellen gesellschaftlichen Versagens sind.

Das Positionspapier identifiziert zunächst die Problemgruppen wie z. B. Jugendliche, die von Totalsanktionen der Bundesagentur für Arbeit betroffen sind, Obdachlose, Abhängige und junge Flüchtlinge. Deren Bedürfnissen werden die bestehenden Angebote  gegenübergestellt, deren Anforderungen zu hoch und zudem unübersichtlich sind. Stattdessen fordert das Papier niedrigschwellige Angebote, deren Anforderungen sich in der Zielsetzung und Methoden an den Voraussetzungen der Jugendlichen orientieren. Wesentliche Forderungen betreffen den flexiblen Einsatz des Instrumentariums, eine verlässliche Struktur für längerfristige Beziehungsarbeit, betreutes Wohnen und eine langfristige Übergangsbegleitung.

Positionspapier "Jugendliche ohne Perspektive - eine Zielgruppe der Jugendsozialarbeit" (PDF, 166 KB)

Berufseinstiege lokal gut gestalten

Auch die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, in der sich Städte und Landkreise, Stiftungen und Bildungsexperten für "Kommunale Koordinierung" bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt engagieren, setzt sich dafür ein, die Jugendlichen und ihre Biografien stärker in den Blick zu nehmen.

In ihrer "Kieler Erklärung" plädiert die Weinheimer Initiative dafür, die Koordinierung am Übergang Schule-Arbeitswelt nicht als eine vorübergehende Aktivität anzusehen, sondern als eine Daueraufgabe. Denn die Beziehung zwischen Bildungssystem und einer dynamischen und oftmals turbulenten Arbeitswelt unterliege ständigen Veränderungen, die für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Bedarf nach Orientierung, Erkundung, Beratung und Unterstützung nach sich ziehen. Alle seien davon betroffen, wenn gleich in unterschiedlichem Grade und mit unterschiedlichen Risiken.

Die Übergangsgestaltung dürfe nicht an oder vor der "1. Schwelle" stehen bleiben. Sie müsse die lang gestreckten übergangsbiografischen Verläufe ins Auge fassen. Hier wird unter anderem auf die Stichworte "Sicherung von Ausbildungserfolg" und "Einstieg in Arbeit nach Ausbildungsende" verwiesen.

Vor Ort findet Berufsausbildung heute in einer erheblichen Variationsbreite statt. Ausbildung und daran anschließende Fachtätigkeit soll laut Weinheimer Initiative als eine attraktive Option für Jugendliche und junge Erwachsene erkennbar werden. In den Betrieben brauche es eine aktive Willkommenskultur, die schon mit Praktika beginnt. Statt sich an den Defiziten zu orientieren, soll sie Stärken und Talente erkennen und fördern.

Die attraktive und qualitätsvolle Gestaltung der lokalen "Landschaft der Berufsausbildung" werde nun ebenfalls zu einem Gegenstand Kommunaler Koordinierung. Allgemeinbildende Schulen sollen sich noch stärker der Arbeitswelt öffnen, den Einstieg in die beruflichen Biografien ihrer Schülerinnen und Schüler aktiv gestalten und hierbei verstärkt mit Betrieben, Kammern, Unternehmensvereinigungen und Handwerkerschaften kooperieren.

"Kieler Erklärung" der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative (PDF, 41 KB)

Jahresforum am 1. und 2. Februar 2012 in Kiel

Weitere Umsetzung der Jobcenter-Reform

Seit Beginn des Jahres nehmen zusätzlich zu den bereits vorher bestehenden 67 Optionskommunen weitere 41 Landkreise und kreisfreie Städte die Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende in kommunaler Eigenregie wahr. Damit sind 25 Prozent aller örtlichen Jobcenter im SGB II als Optionskommunen organisiert. 75 Prozent der Jobcenter bleiben als gemeinsame Einrichtungen den Agenturen für Arbeit und der Kommunen bestehen.
Die Steuerung der durchgängig "Jobcenter" genannten Einrichtungen erfolgt über einheitliche Regelungen. Auf diese Weise soll Transparenz und Vergleichbarkeit hergestellt werden. Neben den gesetzlich vorgegebenen Zielen "Verringerung der Hilfebedürftigkeit", "Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit" und "Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug" können weitere Ziele vereinbart werden.

Seit dem 01. Januar 2012 sind unter anderem folgende weitere Änderungen und Neuregelungen im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wirksam geworden:

  • Personen, die an einem Bundesfreiwilligendienst oder einem Jugendfreiwilligendienst teilnehmen und ergänzend Arbeitslosengeld II beziehen, erhalten künftig von ihrem Taschengeld einen pauschalierten Abzug von 175 Euro monatlich, ohne ihre Ausgaben (für Versicherungen und Werbungskosten) nachweisen zu müssen.
  • Für alleinstehende Bezieher/innen von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld und für Alleinerziehende erhöhen sich die Regelbedarfe.
  • Für die Entlohnung in der Zeitarbeit wurden regional unterschiedliche, verbindliche Mindeststundenlöhne festgesetzt.

BMAS-Pressemitteilung: Das ändert sich im neuen Jahr

Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt

Laut der jährlichen BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge hat sich die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Zeitraum vom 01.10.2010 bis 30.09.2011 weiter verbessert. Das Gesamtangebot an Ausbildungsplätzen ist im Vergleich zum Vorjahr um über 20.000 gestiegen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nahm um rund 10.000 auf über 570.000 zu. Für die Betriebe war es 2011 so schwierig wie seit rund 15 Jahren nicht mehr, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen: knapp 30.000 (rund 5 Prozent) blieben unbesetzt, das sind 10.000 mehr als im Vorjahr.

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund "bleibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt enttäuschend". Die Wirtschaft habe ihre satten Gewinne aus dem Jahr 2011 kaum genutzt, um die jungen Menschen auszubilden, die bisher keine Chance hatten. Das Plus von 1,8 Prozent bei den abgeschlossenen Verträgen liege weit hinter den Erwartungen und Ankündigungen der Arbeitgeber zurück. Die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber übertreffe die Zahl der offenen Plätze um mehr als das Doppelte. Im Jahr 2011 fehlten fast 50.000 Ausbildungsplätze.

BIBB-Erhebung "Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09."

Pressemitteilung des DGB

Einigung bei der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens

Der Weg für die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) ist frei. Vertreter von Bund, Ländern und Sozialpartnern haben sich auf einen Kompromiss verständigt. Danach sollen die allgemeinbildenden Schulabschlüsse zunächst dem Rahmen nicht zugeordnet werden - wie von Bundesbildungsministerin Annette Schavan vorgeschlagen.

Damit ist entschieden, dass zunächst auf den DQR-Niveaus 1 und 2 die Berufsausbildungsvorbereitung angesiedelt wird. Zugleich wurde beschlossen, dass zweijährige berufliche Erstausbildungen auf Niveau 3 und drei- und dreieinhalbjährige Erstausbildungen auf Niveau 4 eingestuft werden.

www.deutscherqualifikationsrahmen.de

Stellungnahme der Wohlfahrtsverbände zu DQR und EQR

Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen haben eine gemeinsame Stellungnahme zum Deutschen und zum Europäischen Qualifikationsrahmen erarbeitet. Die Verbände sind von den Entwicklungen im europäischen Bildungssystem schon deshalb betroffen, weil viele Träger Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in der Freien Wohlfahrtspflege unterhalten.
Die jetzt veröffentlichte Broschüre informiert über die grundlegenden Schritte der Entwicklungen und gibt Hinweise für Arbeitgeber sowie für Bildungsanbieter, wie sich vermutlich die Bildungslandschaft verändern wird und was dies mittel- und langfristig bedeuten kann.

Freie Wohlfahrtspflege NRW: Bildung auf europäisch? Der Deutsche Qualifikationsrahmen und die Herausforderungen für die Freie Wohlfahrtspflege (PDF, 290 KB)

Bildungsmonitor für die Jugendsozialarbeit

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat die zweite Ausgabe des "Bildungsmonitors für die Jugendsozialarbeit" veröffentlicht. Darin wird ausführlich auf die Bildungsberichterstattung der Bundesländer und, beispielhaft, einiger Regionen und Kommunen eingegangen.

Prägend sei der in der Öffentlichkeit viel zitierte "Deutsche Lernatlas 2011" gewesen, den die Bertelsmann Stiftung zum Jahresende vorgelegt hat. Mit seinem differenzierten Katalog an Indikatoren versucht er die weite Spannbreite der Lernmöglichkeiten abzubilden, um so die Quantität einer regionalen Bildungslandschaft zu erfassen. Der ebenfalls kurz vor Weihnachten erschienene Bildungsfinanzbericht 2011 verdeutlicht die Investitionen der öffentlichen und privaten Stellen in Deutschland, die die unterschiedlichsten Bildungsangebote ermöglichen.

Bildungsmonitor Nr. 2 (PDF, 494 KB)

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GPC

Good-Practice-Bericht: "Move it: Bewegung bei der Deutschen Bahn"

Die Deutsche Bahn bildet rund 6.000 junge Menschen aus. Da es aber zunehmend schwerer wird, alle Ausbildungsplätze zu besetzen und den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken, weitet der Konzern seine Rekrutierungsstrategien aus.
 
Mit einem flexiblen und modularen Nachqualifizierungskonzept spricht die DB Menschen an, die bisher für eine Ausbildung nicht in Frage kamen. Das Projekt "Move it" wendet sich an zwei Gruppen: Un- und Angelernte, die bereits im Unternehmen arbeiten, wie Arbeitssuchende ohne Ausbildung.

Im Rahmen der Förderinitiative "Abschlussorientierte modulare Ausbildung" des BMBF-Programms "Perspektive Berufsabschluss" wurde der Beruf "Eisenbahner im Betriebsdienst" in fünf Bausteine zerlegt. Jeder für sich eröffnet Beschäftigungschancen, z. B. als Kundenbetreuer/in im Nahverkehr.

Hat man alle Module absolviert und Praxiserfahrungen erworben, kann man die Externenprüfung ablegen und so den Ausbildungsabschluss erwerben.

Zum Praxisbericht

Neuer Gastbeitrag von Christine Henry-Huthmacher und Elisabeth Hoffmann

Mit seinen Gastbeiträgen greift das GPC aktuell diskutierte Themen der beruflichen Benachteiligtenförderung auf.

Diesmal konnte das GPC Christine Henry-Huthmacher und Elisabeth Hoffmann, Koordinatorinnen in der Hauptabteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung, für einen Gastbeitrag gewinnen. Ihr Artikel bezieht sich auf die Vorschläge der Stiftung zur Reform der beruflichen Bildung und trägt den Titel "Der demografische Wandel als Chance für Jugendliche mit schwieriger Bildungsbiografie".

Um allen Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen, sind nach Ansicht der Autorinnen neue Strategien erforderlich - diese müssen bei Jugendlichen mit schlechten Startchancen ansetzen und die Stärken des dualen Systems erhalten. Hier vor allem die Betriebsbindung, den Praxisbezug und die Abschlussorientierung der Ausbildung. Eine erste Aufgabe besteht darin, genau hinzusehen: Was kennzeichnet Jugendliche mit schlechten Startchancen?

Zum Gastbeitrag 

GPC-Bericht: "Zukunftschancen Ungelernter auf dem Arbeitsmarkt"

Ungelernte Erwerbstätige sind im Vergleich zu ausgebildeten Fachkräften deutlich häufiger in geringfügigen und damit zumeist auch in prekären Beschäftigungsverhältnissen anzutreffen. Ihre Erwerbstätigkeit konzentriert sich zudem auf nur wenige Berufsfelder. Dies sind Ergebnisse einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Situation ungelernter beziehungsweise geringqualifizierter Erwerbstätiger.

Das Risiko einer Arbeitslosigkeit ist bei ihnen etwa dreimal so hoch wie bei Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Daran wird sich wohl auch durch die demografische Entwicklung grundsätzlich nichts ändern. Eine Qualifizierungsstrategie, die sowohl den Ungelerntenanteil nachhaltig senken als auch dem Fachkräftemangel begegnen will, muss an den Kompetenzen Ungelernter ansetzen und diese in ein umfassendes Qualifizierungskonzept einbetten.

Zum Bericht

Aktuelle Datenbank-Einträge

Zu den Datenbanken des GPC:
www.good-practice.de/datenbanken.php

> Materialiendatenbank (528 Einträge)

NEU: Broschüre "Leitbild Berufsschule der Zukunft", Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Das Leitbild konzentriert sich bewusst auf die Berufsschule als Teilzeitberufsschule in der dualen Ausbildung. Vollzeitschulische Angebote sollten, so die Meinung der Arbeitgeber, insbesondere bei Überschneidungen zu Angeboten im dualen Ausbildungssystem höchstens nachrangig zum Einsatz kommen. Kompetenzzentren mit Weiterbildungsangeboten dürfen nicht zu einer Vernachlässigung der Teilzeitberufsschule und ihrer Kernaufgaben im dualen System führen. Insgesamt sollte das Angebotsspektrum beruflicher Schulen immer eng mit der regionalen Wirtschaft abgestimmt werden.

Stellen auch Sie Ihre Materialien den Kolleginnen und Kollegen in der Praxis zur Verfügung! - Kontakt: Michael Gräf, 0228-1071304

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LÄNDERAKTIV

Projekte zur Vermeidung von Schulversagen, Sachsen-Anhalt

Mit der Umsetzung des ESF-Programms "Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" verfolgt das Land Sachsen-Anhalt das Ziel, die Quote von Schülerinnen und Schülern, die nicht mindestens den Hauptschulabschluss erreichen, bis zum Jahr 2013 auf 8,6 % zu senken sowie diesen Rückgang durch frühzeitige Prävention und Intervention langfristig und nachhaltig abzusichern.

Das Programm umfasst drei miteinander verknüpfte Module:

  • regionale Netzwerkstellen gegen Schulversagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten,
  • bedarfsorientierte sozialpädagogische Unterstützung an einzelnen Schulen (Schulsozialarbeit),
  • bildungsbezogene Angebote (Einzelmaßnahmen inner- und außerhalb von Schulen bzw. schulübergreifend).


Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs

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BIBB

Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Das BIBB hat die Ausbildungssituation für junge Migrantinnen und Migranten untersucht und dabei auch nach ihrem Herkunftsland differenziert. Trotz der derzeit besseren Ausbildungsmarktsituation ist die Suche nach einem Ausbildungsplatz für Menschen mit Migrationshintergrund nach wie vor sehr schwierig.

Zusätzlich gibt es große Unterschiede innerhalb der Gruppe der Migrantinnen und Migranten: Bewerberinnen und Bewerbern mit türkisch-arabischem Hintergrund haben trotz des Erreichens eines mittleren Schulabschlusses keinen Vorteil bei der Ausbildungsplatzsuche. Die Übergangsquoten in eine betriebliche Ausbildung sind mit 20 Prozent ebenso niedrig wie bei maximal einem Hauptschulabschluss. Selbst wenn diese Jugendlichen eine (Fach-)Hochschulreife vorweisen können, bleiben ihre Aussichten mit knapp 26 Prozent gering.

Bei Bewerberinnen und Bewerbern südeuropäischer Herkunft ist dies anders: Während auch ihnen mit einem Hauptschulabschluss nur vergleichsweise selten der Übergang gelingt (22 Prozent), steigt ihre Erfolgswahrscheinlichkeit bei einem mittleren Schulabschluss bereits beträchtlich an (40 Prozent). Besitzen sie die (Fach-)Hochschulreife, so ist die Einmündungsquote mit 59 Prozent sogar die höchste von allen Vergleichsgruppen - einschließlich der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

BIBB-Report "Junge Menschen mit Migrationshintergrund: Trotz intensiver Ausbildungsstellensuche geringere Erfolgsaussichten"

Beteiligung an beruflicher Bildung

Die Berufsbildungsberichterstattung kennt verschiedene Indikatoren, Quoten und Orientierungsgrößen, um Entwicklungen und Problemlagen in der beruflichen Bildung zu beschreiben. Die Konstruktion dieser Indikatoren und ihr Aussagehalt unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich, auch dann, wenn sie sich auf ähnliche Sachverhalte richten.

Um ihre Anwendung zu erleichtern, hat die Abteilung "Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung" des BIBB eine systematische Beschreibung der wichtigsten Indikatoren zur Berufs(aus)bildung vorgelegt. Im Fokus der Indikatoren stehen die Übergänge aus dem allgemeinen Bildungs- in das Ausbildungssystem (1. Schwelle).

Wissenschaftliches Diskussionspapier "Beteiligung an beruflicher Bildung - Indikatoren und Quoten im Überblick"

Neue Richtlinien für das Berufsorientierungsprogramm

Das BMBF hat neue Richtlinien für das Programm "Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten (BOP)" herausgegeben. Zum 01. Januar 2012 wurden ein standardisiertes Antragsverfahren und ein qualitatives Bewertungssystem eingeführt. Zukünftig sollen länderspezifische und regionale Fragestellungen an Bedeutung gewinnen.

Um den jungen Menschen ein größeres Orientierungsspektrum zu bieten, sollen mindestens fünf Berufsfelder angeboten werden. Die Blöcke "Produktion/Handwerk/Technik" und "Dienstleistung/Wirtschaft/Soziales" müssen vorhanden sein.

Die Verteilung der Mittel auf die Länder erfolgt zukünftig äquivalent zu den Bildungsketten anhand der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss eines Bundeslands. Auch soll das BOP unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten umgesetzt werden. So kann das BOP zum Beispiel mit anderen regionalen Maßnahmen verknüpft werden oder es können Regionen erschlossen werden, die bisher noch nicht mit dem BOP oder vergleichbaren Maßnahmen erreicht wurden.

Das neue Antragsverfahren sieht vor, dass alle Anträge ab dem 01. Januar bis zum Ablauf des 01. März eines Jahres über das BOP-Portal beim BIBB gestellt werden. Bis zum 30. Juni erhalten die Antragssteller eine Auskunft, ob sie für die Förderung vorgesehen sind. Der Bewilligungszeitraum umfasst zukünftig einheitlich 20 Monate, vom 01.01. eines Jahres bis zum Ablauf des 31.08. des Folgejahres.

https://www.bop-portal.de

Wie lange sollen duale Berufsausbildungen dauern?

In der Berufsbildungspolitik wird derzeit kontrovers diskutiert, welche Dauer von Ausbildungen zukünftig in Ausbildungsordnungen festgelegt werden sollen. Insbesondere dreieinhalbjährige Ausbildungsdauern werden von einigen Beteiligten an den Neuordnungsverfahren in Frage gestellt. Das BIBB hat diese Diskussion zum Anlass genommen, im Oktober 2011 eine Expertenmonitor-Umfrage durchzuführen, mit der Einschätzungen zur notwendigen Ausbildungsdauer und eine Bewertung der in der Diskussion angeführten Argumente abgefragt wurden.

Der Großteil der befragten Berufsbildungsfachleute befürwortet die Möglichkeit dreieinhalbjährige Ausbildungen in bestimmten Berufen. Allerdings fällt diese Einschätzung je nach institutioneller Herkunft der Fachleute unterschiedlich aus. Expertinnen und Experten aus der Bildungspraxis sprechen sich stärker für bis zu dreieinhalbjährige Ausbildungen aus, während die Befragten aus Organisation und Verwaltung überdurchschnittlich häufig eine kürzere Ausbildungsdauer befürworten.

Duale Berufsausbildungen: Zwei- bis dreijährig oder bis zu dreieinhalbjährig? Ergebnisse des BIBB-Expertenmonitors zur aktuellen Diskussion über die Ausbildungsdauer
(PDF, 587 KB)

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EUROPA

EU-Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

Die Europäische Kommission hat die Initiative "Chancen für junge Menschen" verabschiedet, die bessere Beschäftigungschancen schaffen soll. Junge Leute sollen innerhalb von vier Monaten nachdem sie die Schule verlassen haben entweder in Arbeit oder in eine Ausbildung eingegliedert werden.

ESF-Mittel sollten zukünftig stärker genutzt werden, rund 30 Mrd. Euro warteten weiterhin darauf, einem Projekt zugewiesen zu werden.

Einige der geplanten Maßnahmen:

  • 1,3 Mio. Euro aus dem ESF werden in die Schaffung von Lehrstellen fließen. Durch eine Steigerung der Zahl der Lehrstellen um 10 % bis Ende 2013 könnten insgesamt 370 000 neue Ausbildungsplätze geschaffen werden.
  • Bei der Vermittlung von Lehr- und Praktikumsstellen in Unternehmen sollen im Jahr 2012 mindestens 130.000 Vermittlungen im Rahmen der Programme Erasmus und Leonardo da Vinci erfolgen.
  • Durch Aufstockung der Finanzmittel für den Europäischen Freiwilligendienst sollen 2012 mindestens 10 000 Gelegenheiten für Freiwilligentätigkeit bereitgestellt werden.

Initiative "Jugend in Bewegung"

Programmhandbuch "Jugend in Aktion" erschienen

Das neue Programmhandbuch richtet sich an Interessenten, die einen Finanzierungsantrag für das Programm "Youth in Action" der Europäischen Kommission stellen möchten. Es soll dabei behilflich sein, die Zielsetzungen und Kriterien des Programms zu verstehen und die Projektarten zu ermitteln, die durch das Programm unterstützt werden können.
Das Handbuch ist zunächst auf Englisch erschienen, eine deutsche Version soll ebenfalls bald online verfügbar sein.

Zum Handbuch (PDF, 988 KB)

Längere Schulpflicht gegen vorzeitigen Schulabbruch

Das Europäische Parlament hat eine Resolution zur Senkung der Schulabbrecherquote verabschiedet. In der "Strategie 2020" der Europäischen Kommission ist das Ziel verankert, die Schulabbrecherrate unter 10 Prozent zu senken und damit zu Wirtschaftswachstum und sozialer Stabilität beizutragen.

Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler aus armen und sozial benachteiligten Familien sowie Kinder aus Migrantenfamilien. Spezielle Anstrengungen sollen Roma-Kindern gelten, von denen 20 Prozent überhaupt nicht zur Schule gehen und 30 Prozent die Schule vorzeitig verlassen.

Die Abgeordneten vertreten die Ansicht, dass eine Anhebung des Pflichtschulalters von 16 auf 18 Jahre und die Einrichtung von Institutionen des zweiten Bildungsweges zu den wirksamsten Maßnahmen zählen, um die Rate vorzeitiger Schulabbrecherinnen und -abbrecher zu reduzieren und sie wieder ins Bildungssystem zu integrieren. Auch auf informellem Weg erworbene Kenntnisse sollten anerkannt werden können, um die Rückkehr ins Schulsystem zu erleichtern.

Pressemitteilung des Europäischen Parlaments (PDF, 103 KB)

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VERANSTALTUNGEN

Aktuelle Termine

02. März 2012, Dortmund 
Fachtagung "Autismus und Berufsbildung", CJD Berufsbildungswerk Dortmund Berufskolleg

27. März 2012, Leverkusen
Fachtagung "Alle werden gebraucht", Katholische Jugendwerke Leverkusen
  
 
Einzelheiten zu den Veranstaltungen im GPC-Terminkalender:
www.good-practice.de/tkal

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  IMPRESSUM

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Dr. Petra Lippegaus-Grünau
Thomas Materna
Tel: 0228/107 1324
Fax: 0228/107 2886
Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center
53043 Bonn

Grafiken der Rubriken: Marcus Wenning