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Dokumentation


An- und Ungelernte sind auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt, weil ihnen aufgrund fehlender Berufsausbildung nur ein eingeschränktes Tätigkeitsfeld offen steht.
Zu den individuellen Faktoren, die Einfluss auf die Weiterbildungsbeteiligung haben, zählen neben Geschlecht, Alter und eventuell vorhandenen Behinderungen auch subjektive Faktoren.
Die Bildungserfahrungen, die Arbeit oder Weiterbildung vorgelagert sind, prägen erheblich die Einstellung zum Lernen. Personen mit geringer Schulbildung haben häufig negative Bildungserfahrungen und übertragen diese auch auf spätere Lernprozesse.
Die Weiterbildung von An- und Ungelernten wird weniger gefordert, gefördert und nachgefragt. Es gibt nur wenige abgestimmte und auf die Zielgruppe zugeschnittene Angebote.
Bei der unternehmensspezifischen Weiterbildung ist aus Sicht der Praktiker/innen besonders wichtig die Beratung und das Coaching aller Beteiligten - Betriebe und Lernende.
Die betriebliche Weiterbildung muss offen sein für den Durchstieg zum Abschluss eines anerkannten Ausbildungsberufes: keine Sackgassenqualifizierung und keine rein betriebsspezifische Einweisung.