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GPC - NEWSLETTER 24 # GPC - NEWSLETTER 24 # GPC - NEWS
Ausgabe 24, 22.08.2003
Aktuelle Leserzahl: 2420
Der GPC Newsletter wird herausgegeben vom
Bundesinstitut für Berufsbildung
Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten
Ihr Feedback richten Sie bitte an: gpc@bibb.de
http://www.good-practice.bibb.de
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THEMA DES MONATS
+ Berufe mit weniger komplexen Anforderungen
NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
+ Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt
+ Arbeitsmarktintegration durch kommunale Beschäftigung
NEUES AUS DEM GPC
+ Konzepte, Argumente, Hintergründe
+ Aktuelle Datenbank-Zahlen
+ Aktuelle Veranstaltungen
NEUES AUS DEM BIBB
+ STARegio fördert Kooperation
+ Berufspädagogische Situation und Rahmenbedingungen in ÜBS
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THEMA DES MONATS
+ Berufe mit weniger komplexen Anforderungen
In der Regel werden in einem Antragsgespräch beim Bundesministerium im Konsens der Spitzenorganisationen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern die jeweiligen bildungspolitischen Eckwerte festgelegt. Diese bilden die Grundlage für die Erarbeitung des Entwurfs der Ausbildungsordnung und
deren Abstimmung mit dem Rahmenlehrplan des Sekretariats der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK).
Das ist diesmal nicht geschehen.
Das Kuratorium der Wirtschaft für Berufsbildung (KWB), die Koordinierungseinrichtung der Spitzenorganisationen der Wirtschaftsverbände, hat jetzt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit isoliert einen Antrag auf die Erarbeitung von neuen Berufen gestellt.
Die vorgeschlagenen Berufe sind u.a. "Servicefachkraft für Kurier-, Express- und Postverkehr"; "Änderungsschneider/in"; "Fahrradmonteur/in"; "Maschinenführer/in".
Die Arbeitnehmer stehen diesen Vorschlägen ablehnend gegenüber.
Die Vorschläge sind zu finden unter:
http://www.kwb-berufsbildung.de/pdf/Dokumentation%20Neue%20Berufe%202003.pdf
Kriterien für die Anerkennung anerkannter Ausbildungsberufe sind:
- Hinreichender Bedarf an entsprechenden Qualifikationen
- Ausbildung für qualifizierte, eigenverantwortliche Tätigkeiten
- Anlage auf dauerhafte berufliche Tätigkeit
- breit angelegt berufliche Grundbildung
- Möglichkeit eines geordneten Ausbildungsganges
- Ausreichende Abgrenzung von anderen Berufen
- Operationalisierbarkeit der Ausbildungsziele
- Ausbildungsdauer zwischen zwei und drei Jahren
- Grundlage für Fortbildung und beruflichen Aufstieg
- Erwerb von Befähigung zum selbständigen Denken und Handeln
Vgl. "Empfehlung betr. Kriterien und Verfahren für die Anerkennung und Aufhebung von Ausbildungsberufen", Bundesausschuss für Berufsbildung (heute Hauptausschuss), beschlossen 25.10.1974 (!)
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NEUES AUS DER BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG
+ Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt
Das Bundeskabinett hat am 13.08.2003 die Entwürfe des Dritten und Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt beschlossen. Damit soll der Grundsatz "Fördern und Fordern" umgesetzt werden.
Die Bundesanstalt für Arbeit wird zur "Bundesagentur für Arbeit" umgebaut, damit geht die flächendeckenden Einführung der Job-Center einher.
Die Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden reformiert und noch stärker präventiv ausgerichtet: So ist im "Entwurf eines Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" u.a. auch eine Regelung für die sozialpädagogische Begleitung in der Berufsausbildungsvorbereitung vorgesehen.
http://www.good-practice.de/infoangebote_beitrag917.php
+ Arbeitsmarktintegration durch kommunale Beschäftigung
"SPALAR" lautet die Kurzform eines Sonderprogramms des Bundes, das im Herbst starten wird. Für 100.000 Langzeitarbeitslose ab 25 Jahren sollen im Rahmen der Ausbildungsoffensive 2003 die Chancen zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verbessert sowie der Zugang zu Beschäftigungsangeboten gefördert werden.
Der Schwerpunkt des Programms soll in strukturschwachen Regionen und damit vornehmlich in den neuen Bundesländern liegen. Es wurde ein Kostenvolumen von rd. 860 Millionen Euro veranschlagt.
http://www.good-practice.de/schwerpunkte_beitrag909.php
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NEUES AUS DEM GPC
+ Konzepte, Argumente, Hintergründe
Im "Wissensarchiv" finden Sie unter diesem Punkt aktuelle Forschungs- und Arbeitsergebnisse aus dem Kontext der Benachteiligtenförderung sowie Materialien von Veranstaltungen.
http://www.good-practice.de/135.php
+ Aktuelle Datenbank-Zahlen
> Anbieterdatenbank (793)
Neu: Stiftung der Deutschen Wirtschaft SCHULE WIRTSCHAFT
Stiftung, Berlin
http://www.good-practice.de/anbieter
> Good-Practice-Lösungen (81)
Neu: Projekt Steinbackofen
ÜAZ Bauwirtschaft Friesack
http://www.good-practice.de/loesungen
> Qualifizierungsbausteine (141)
Neu: Teilqualifikation "Umformen und Trennen
DIFA - Forschungsstelle, Düsseldorf
http://www.good-practice.de/bausteine
+ Aktuelle Veranstaltungen
26./27. September 2003, Leipzig
Berufl. Bildung zwischen Hartz und PISA - Fachtagung der GEW und des BfW
25./26. September 2003, Konstanz
4. Christiani Ausbildertag 2003:
Fit für die Zukunft - Berufsausbildung im Wettbewerb
Weitere Informationen:
http://www.good-practice.de/tkal/
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NEUES AUS DEM BIBB
+ STARegio fördert Kooperation
STARegio unterstützt die Kooperation zwischen den Bildungsakteuren in einer Region, wie z.B. Unternehmen, Sozialpartner, Bildungsträger etc. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für STARegio über 27 Mio. Euro bereit, mitfinanziert durch den Europäischen Sozialfonds.
Das Programm beginnt im Herbst 2003 und wird bis Ende 2007 laufen. Die Ausschreibung für die Verbundkooperationen wird zur Zeit vorbereitet. Mit der Durchführung und Koordination wurde das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragt.
http://www.good-practice.de/infoangebote_beitrag912.php
+ Berufspädagogische Situation und Rahmenbedingungen in ÜBS
Das BIBB-Forschungsprojekt "Perspektiven von ergänzenden überbetrieblichen Maßnahmen in der Ausbildung des Handwerks unter besonderer Berücksichtigung berufspädagogischer Aspekte" hat Nutzer und Akteure der Überbetrieblichen Berufsbildungs-Stätten (ÜBS) befragt.
Die Ausbilder sind überwiegend mit den fachlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen in ihren Einrichtungen zufrieden. Auf dem Gebiet moderner I- und K-Technologien wird ein Nachhol- und im Bereich der Ausbildungsmethoden ein Anpassungsbedarf gesehen. Drei Viertel aller Ausbilder wünschen einen Gedankenaustausch mit Ausbildern und Berufsschullehrern, die über Erfahrungen mit modernen Ausbildungsmethoden verfügen.
Fast jeder zweite ÜBS-Leiter ist der Meinung, dass man nicht stärker mit unterschiedlichen Aufgaben für leistungsstarke und -schwache Auszubildende arbeiten sollte. 79 Prozent der Betriebe würden es jedoch begrüßen, wenn die ÜBS zusätzliche Angebote entwickelt, die leistungsstarke Lehrlinge mehr fordern und die leistungsschwachen mehr fördern.
Weit über drei Viertel der Betriebe spricht sich für eine bedarfsorientierte Flexibilität und eine nach Leistungsvoraussetzungen der Lehrlinge differenzierende Förderung in der überbetrieblichen Ausbildung aus. Bezogen auf die inhaltliche Ausgestaltung, die Praxiseffizienz und die betriebliche Bedarfsorientierung gehen die Wünsche der Betriebe deutlich über den derzeitigen Leistungsstand der ÜBS hinaus.
http://www.bibb.de/de/5267.htm
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Bundesinstitut für Berufsbildung
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