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Ausbildung

12.04.2011

Assistierte Ausbildung - ein Zukunftsmodell

Das Projekt "carpo"als Beispiel guter Praxis

Fast ein Viertel der Betriebe bildet nicht aus, weil sie das zu hohe Abbruchrisiko scheuen. Vor allem viele Altbewerberinnen und -bewerber bleiben deshalb ohne Ausbildung. Das Projekt carpo schafft für diese Gruppe neue Zugänge in Betriebe und flankiert die Ausbildung mit umfassenden Dienstleistungen für Auszubildende und für Betriebe.


31.03.2011

Berufsbildungsbericht 2011 - Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses

Während die Arbeitgebervertreter eine deutliche Verbesserung der Situation auf dem Ausbildungsmarkt  konstatieren, bezeichnen die Beauftragten der Arbeitnehmer das Ausbildungsjahr 2010 als "enttäuschend".  In der Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses zum Berufsbildungsbericht 2011 fanden beide Lager jedoch auch zu gemeinsamen Positionen, vor allem im Hinblick auf den Fachkräftemangel und die Systematisierung des Übergangs Schule/Beruf.


20.08.2010

Schlechte Noten für zweijährige Ausbildungsberufe

Der DGB kritisiert in einem Gutachten die auf zwei Jahre verkürzten Berufsausbildungen. Viele dieser "Schmalspurausbildungen" führten in eine berufliche Sackgasse. Bei den Betrieben seien nach wie vor Fachkräfte mit einer dreijährigen Lehrzeit die erste Wahl. Die Auszubildenden erwürben in den zwei Ausbildungsjahren weder ausreichende Kompetenzen noch erhielten sie besondere Förderung.


14.01.2010

Rückgang der Ausbildungsverträge 2009 - Demografischer Wandel und Wirtschaftskrise

Eine aktuelle BIBB-Erhebung zeigt einen deutlichen Rückgang bei den im Jahr 2009 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Die Hauptgründe werden in der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie im demografischen Wandel gesehen. Wie bereits in den Vorjahren, ist der Osten Deutschlands von dieser Entwicklung besonders stark betroffen. Die Versorgungslage mit Ausbildungsplätzen bleibt aber ungefähr auf gleichem Niveau wie 2008.


26.10.2009

BIBB-Hauptausschuss beschließt neuen AEVO-Rahmenplan

Wegen der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt hatte die Bundesregierung 2003 beschlossen, die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) außer Kraft zu setzen, um so einen Anreiz für Betriebe zur Ausbildung zu schaffen. Seit dieser Zeit kam es vermehrt zu Ausbildungsabbrüchen. Das BIBB wurde beauftragt, einen Entwurf für eine AEVO-Novellierung zu erarbeiten. Am 21. Januar 2009 wurde die novellierte Fassung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Am 1. August 2009 trat die AEVO wieder in Kraft. Die novellierte Fassung beinhaltet eine Modernisierung des Anforderungsprofils der zukünftigen Ausbilder und Ausbilderinnen. Der Beitrag stellt die wichtigsten Neuerungen vor.


19.02.2009

Vom Sozialpädagogen zum Bildungscoach?

"Bildungscoaching" steht im Zentrum des Förderkonzeptes im Pilotprojekt "3. Weg in der Berufsausbildung" der Landesregierung NRW. Wie der dritte Bericht der fachlichen Begleitung zeigt, wird diese Aufgabe überwiegend von den sozialpädagogischen Fachkräften übernommen.


AUS ANDEREN RUBRIKEN

| 26.07.2011

"Wir" oder "die Anderen"? - Bewertungen des Migrationshintergrundes in der betrieblichen Ausbildung

Werden Auszubildende mit Migrationshintergrund im Betrieb als zugehörig angesehen oder nicht? Diese Frage untersuchte das BIBB-Forschungsprojekt "Handlungskompetenz und Migrationshintergrund". Darin wurden Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder nach ihren Erfahrungen in betrieblichen Alltagssituationen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass es eine Reihe von "Signalen der Unterscheidung" gibt, die Zugehörigkeit fragwürdig machen bzw. verhindern können.


Übergang in Ausbildung | 16.07.2010

Ausbildungsreife schaffen durch Nachhilfe im Betrieb

Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, weil die Betriebe den Bewerberinnen und Bewerbern mangelnde Ausbildungsreife attestieren. Die aktuelle IHK-Unternehmensbefragung zeigt aber auch, dass viele Unternehmen selbst Nachhilfe anbieten oder andere Maßnahmen ergreifen, um Jugendliche fit für die Ausbildung zu machen.


Übergang in Ausbildung | 10.11.2009

Jugendliche sehen Berufsperspektiven pragmatisch

Mit dem Strukturwandel der Arbeitswelt von der Dienstleistungs- zur Wissensgesellschaft werden erhöhte Anforderungen an die  Kompetenzen von Jugendlichen gestellt. Wie gut sind die Jugendlichen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet? Welche Aussagen lassen sich zum Selbstverständnis der Jugendlichen machen und welche Bedeutung hat dies für den Einstieg in die Berufsausbildung und die Qualität der Ausbildungspraxis?


An- und Ungelernte | 07.07.2009

Jugendliche ohne Berufsabschluss - Mängel in der Bilanzierung des Ausbildungsmarktes?

1,5 Millionen junge Erwachsene im Alter von 20 bis 29 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Jedem siebten Jugendlichen gelingt es somit nicht, die formellen Voraussetzungen für eine Beteiligung am Erwerbsleben zu erreichen. Laut eines Kurzgutachtens des BIBB wird der Bedarf an Lehrstellen seit Jahren zu niedrig eingeschätzt. Das Übergangssystem trage dazu bei, die Ausbildungsmarktbilanz rechnerisch zu schönen.


 
 
 

Ausbildung

Die Berufsausbildung hat die für die Ausbildung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Sie hat ferner den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen zu ermöglichen.

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