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Jugendliche mit Behinderung

08.10.2014

Behindertengleichstellungsgesetz: Evaluationsbericht zeigt Anspruch und Wirklichkeit

Das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) trat am 1. Mai 2002 in Kraft. Es soll die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. Nun wurde es erstmals evaluiert. Dabei zeigte sich, dass das Gesetz bei den Befragten in Behörden sowie Vereinen und Verbänden immer noch unzureichend bekannt ist. Außerdem findet es bei Menschen mit geistiger Behinderung noch zu wenig Anwendung.


30.06.2014

Studie wirft neues Licht auf Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderungen

Nur ein Viertel aller Betriebe bildet derzeit junge Menschen mit Behinderungen aus. Ist der Aufwand bei ihnen zu hoch, sind sie den Anforderungen einer dualen Ausbildung nicht gewachsen? Nein, sagen die Verantwortlichen in Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit solchen Jugendlichen gemacht haben. In einer repräsentativen Befragung fand die Bertelsmann-Stiftung heraus, dass vor allem die hohe Motivation von Jugendlichen mit Behinderungen positiv ins Gewicht fällt und den größeren Zeit- und Betreuungsaufwand offenbar ausgleicht. Zugleich zeigte sich, dass nur wenige Betriebe über staatliche Unterstützungsleistungen bei der Ausbildung informiert sind.


12.06.2013

Inklusion durch betriebliche Ausbildung: Das Projekt TrialNet

Ein Praxisbericht aus Bayern

Im Projekt TrialNet wird der Ausbildungsverlauf von Jugendlichen mit Behinderung begleitet. Die praktische Ausbildung erfolgt im Betrieb oder wird zumindest so betriebsnah wie möglich gestaltet. Dabei wird die Tauglichkeit von Ausbildungsbausteinen zur Flexibilisierung und Strukturierung der Ausbildung untersucht.


23.08.2012

Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation soll Handlungskompetenz stärken

Von Kirsten Vollmer (BIBB)

Mit der Aktualisierung der "Rahmenrichtlinien für Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen" im Juni 2006 hatten das Bundesinstitut für Berufsbildung und der Ausschuss für Fragen behinderter Menschen (AFbM) einen wichtigen Prozess angestoßen, dessen Ziel eine qualifizierte Berufsausbildung für alle ist. Nun beschloss der Hauptausschuss des BIBB eine wegweisende Konkretisierung für die Praxis: Das "Rahmencurriculum für eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilderinnen und Ausbilder (ReZA)" soll die berufliche Handlungskompetenz des Bildungspersonals entscheidend stärken.


14.08.2012

Raus aus dem Schonraum, rein in den ersten Arbeitsmarkt

Stuttgarter Inklusionsprojekt als Beispiel guter Praxis

Alle haben das gleiche und volle Recht auf individuelle Teilhabe. Das ist der Kerngehalt des schwierigen und doch so einfachen Begriffes "Inklusion". Das heißt auch: Alle jungen Menschen dürfen eine reguläre Berufsschule besuchen. Wie verändert ein solcher Anspruch die Berufsschule? - An vielen Standorten werden derzeit erste inklusive Bildungsangebote entwickelt. Ein Beispiel aus Stuttgart zeigt, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Schulen für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung sein kann.


24.11.2009

Förderschulen: hohe Finanzaufwendungen, wenig Perspektiven für Schüler

Behinderte Kinder haben das Recht, eine Regelschule zu besuchen. Dies gilt seit dem Inkrafttreten der UN-Konvention für die Rechte Behinderter im März 2009. Demnach soll das Sonderschulwesen schrittweise abgebaut werden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zu den Ausgaben und zur Wirksamkeit von Förderschulen in Deutschland bekräftigt die Forderung nach gemeinsamem Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern.


 
 
 

Behinderte Menschen

Allgemein gelten Personen dann als behindert, wenn ihre körperlichen, seelischen oder geistigen Funktionen so stark beeinträchtigt sind, dass die unmittelbaren Lebensverrichtungen oder die Teilnahme am Leben der Gesellschaft auf Dauer wesentlich erschwert werden.

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