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Beispiel guter Praxis aus Rostock
Berufseinstiegsbegleitung - eine neue Aufgabe, für die an vielen Standorten erstmal ein Weg gefunden werden muss. In Rostock arbeitet Jana Hoffmann an einer Schule im sozialen Brennpunkt. Das Beispiel der engagierten Berufseinstiegsbegleiterin veranschaulicht, wie gute Praxis im Rahmen von BerEb gelingen kann. Einen wichtigen Anteil am Erfolg haben Erfahrung des Trägers, gewachsene Kooperationsstrukturen und eine behutsame Annäherung an das System Schule. Die Berufseinstiegsbegleitung bildet die Klammer für verschiedene Stationen der Berufsorientierung und bindet diese Aufgabe in eine ganzheitliche und lebensweltsorientierte Betreuung ein.
Trotz vieler Verweise auf die große Anzahl von Berufen ist das tatsächliche Spektrum, das jungen Frauen und Männern ins Blickfeld kommt, nach wie vor begrenzt. Lassen sich Berufswünsche nicht umsetzen, fehlt es ihnen oft an Wissen über alternative Optionen. Wie das BIBB-Forschungsprojekt "Berufsorientierung junger Frauen im Wandel" zeigt, werden in der Berufsorientierung gewerbliche, technische oder handwerkliche Interessen junger Frauen, aber auch soziale und helfende Interessen junger Männer nicht genügend beachtet.
Werkstatt- oder Praxisklassen bezeichnen ein in vielen Bundesländern erprobtes Instrument für abschlussgefährdete Hauptschülerinnen und -schüler. Die Kombination von Unterricht und betrieblichen Praktika mit individueller Förderung soll die Quote erfolgreicher Schulabschlüsse und Übergänge in Ausbildung erhöhen. Das IAB hat unterschiedliche Ansätze zu Werkstattklassen evaluieren lassen und legt die Ergebnisse aus zwei Bundesländern vor. Die Ergebnisse zeigen Unterschiede, beide werfen aber Fragen auf zur Betrachtung von "Zielgruppen", zu angemessenen Zielen und passender Förderung.
BONN - ein Beispiel guter Praxis aus Nordfriesland
Berufsorientierungsmaßnahmen sollen Jugendlichen Anschlüsse und Abschlüsse sichern. Die Vielfalt der Angebote, Zuständigkeiten und Akteure erschwert aber Kontinuität, strukturiertes Vorgehen und individuelle Wege. Wie es gelingen kann, Bundesprogramme wie die Potenzialanalyse, Werkstatttage und Landesprogramme zu tragfähigen Ketten individueller Förderung zu verbinden, zeigt das Beispiel "Berufliche Orientierung Nordfriesland Nord" (BONN).
Produktives Lernen als Beispiel guter Praxis
Mecklenburg-Vorpommern steht vor großen bildungspolitischen Herausforderungen: dem Land geht der Nachwuchs aus, gleichzeitig hat sich die Anzahl der Schüler und Schülerinnen, die die allgemein bildende Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen, in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. 25 Prozent der Jugendlichen brechen ihre Erstausbildung ab.
Der Girls' Day feiert Geburtstag. Seit 10 Jahren öffnen Betriebe ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5 und zeigen Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften. Von Anfang an dabei war Angelika Puhlmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im BIBB. Sie betont die andauernde Benachteiligung von Mädchen und jungen Frauen und fordert eine weibliche Ausbildungskultur.
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Jugendliche mit türkischem und serbisch-montenegrinischem Migrationshintergrund nehmen Angebote zur Bildungs- und Berufsberatung nicht in dem erforderlichen Umfang in Anspruch. In einer Studie der österreichischen Arbeitsagentur AMS wird der Beratungsbedarf von jugendlichen Migrantinnen und Migranten als besonders hoch eingestuft.
Die "Reformwerkstatt Berufliche Bildung" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (RW) hat sich in einem Zeitraum von zwei Jahren mit wesentlichen Herausforderungen und Zukunftsfragen der Beruflichen Bildung, insbesondere der Dualen Berufsausbildung, befasst.
Der 12. Kinder- und Jugendbericht "Bildung, Betreuung und Erziehung vor und neben der Schule" untersucht, wie allen Kindern und Jugendlichen die Chance auf die bestmögliche Bildung eröffnet werden kann. Er wurde jetzt von der Bundesregierung vorgelegt.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat mit Datum vom 12.Januar 2004 ein neues Fachkonzept für die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen der BA (BvB) veröffentlicht. Der neue Leitfaden löst die bisher geltenden Regelungen für BvB aus dem Runderlass 42/96 ab.
Berufsorientierung soll Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern frühzeitig und prozessorientiert auf die Berufswahlentscheidung zum Ende der Schulzeit vorbereiten, um eine qualifizierte Berufswahl treffen zu können. Berufsorientierung ist einerseits ein Prozess der Annäherung und Abstimmung von Interessen, Wünschen, Wissen, Können und andererseits des Erkennens von Möglichkeiten, Bedarfen und Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt.