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Beispiel guter Praxis aus Rostock
Berufseinstiegsbegleitung - eine neue Aufgabe, für die an vielen Standorten erstmal ein Weg gefunden werden muss. In Rostock arbeitet Jana Hoffmann an einer Schule im sozialen Brennpunkt. Das Beispiel der engagierten Berufseinstiegsbegleiterin veranschaulicht, wie gute Praxis im Rahmen von BerEb gelingen kann. Einen wichtigen Anteil am Erfolg haben Erfahrung des Trägers, gewachsene Kooperationsstrukturen und eine behutsame Annäherung an das System Schule. Die Berufseinstiegsbegleitung bildet die Klammer für verschiedene Stationen der Berufsorientierung und bindet diese Aufgabe in eine ganzheitliche und lebensweltsorientierte Betreuung ein.
Beispiel Guter Praxis - ein Bericht über das Projekt "Manege"
Auf ihrem Weg ins Leben, durch Förderdschungel und Maßnahmenetze fallen viele Jugendlichen durch die Maschen. Zu ihnen passen keine Programme, die sich auf Arbeit und Beruf beschränken, die sich am scheinbar "normalen Leben" und an den Anforderungen der Arbeitswelt ausrichten. Ganz andere Wege geht deshalb das Projekt "Manege", das die Jugendlichen tatsächlich "da abholt, wo sie stehen".
Um die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss zu verringern, wurde im Jahr 2009 ein Rechtsanspruch zur Förderung der Vorbereitung zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses eingeführt. Wie diese Angebote aussehen, untersuchte INBAS in einer aktuellen Studie. Darin zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den Zielen, Regelungen und Konzepten. Erfolgsquoten der verschiedenen Maßnahmen lassen sich kaum vergleichen.
Das 2004 eingeführte Neue Fachkonzept BvB der Bundesagentur für Arbeit sollte eine individuelle Förderung der Jugendlichen ermöglichen. Es hatte die Maßnahmen in flexible Stufen untergliedert und neue Elemente wie die Eignungsanalyse, die Bildungsbegleitung und die Qualifizierungsbausteine eingeführt. Was das alles gebracht hat, untersucht die Begleitforschung des IAB. Ihr aktueller Forschungsbericht zeigt z. B., dass Qualifizierungsbausteine weitgehend wirkungslos bleiben - viel mehr Erfolg erzielen langfristige Praktika.
Eine Kunstausstellung im BIBB - das ist Neuland für das Bundesinstitut, und in diesem Fall stammen die Kunstwerke auch noch von benachteiligten Jugendlichen, die im Rahmen von Aktivierungshilfen in einer Malwerkstatt tätig sind. Zu welch kreativen Leistungen sie in der Lage sind, konnte bei der Vernissage am 21. Juni 2010 in Bonn bewundert werden.
Für viele junge Menschen ist das Ende der Schulzeit der Beginn einer Odyssee durch verschiedene berufsvorbereitende oder berufsbildende Maßnahmen. Laut dem Nationalen Bildungsbericht 2008 entwickelt sich ein zunehmend "individualisiertes Übergangssystem". Die Übergänge in eine Ausbildung sowie anschließend in den Arbeitsmarkt verlaufen oftmals kompliziert und langwierig.
AUS ANDEREN RUBRIKEN
Der Beirat des BQF-Programms hat am 07.09.2007 auch über Qualitätsstandards für Verfahren zur Kompetenzfeststellung beraten.
Verfahren zur Kompetenzfeststellung im Übergang Schule-Beruf bilden einen elementaren Bestandteil des örtlichen bzw. regionalen Übergangsmanagements. Sie zielen darauf ab, Jugendliche dabei zu unterstützen, eigene Kompetenzen zu entdecken und sich dieser bewusst zu werden.
Die Bundesagentur für Arbeit hat mit Beginn des neuen Maßnahmejahres Herbst 2007 ein neues Konzept zur elektronischen Datenübermittlung - elektronische Maßnahmeabwicklung (eM@w) - zwischen den Agenturen für Arbeit und den mit Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) bzw. BvB-Reha beauftragten Bildungsträgern eingeführt.
Der Staatssekretär im BMBF, Wolf-Michael Catenhusen, hat die Wirtschaft aufgerufen, Ausbildungsvorbereitungsangebote für benachteiligten jungen Menschen zu machen. Catenhusen sprach in Berlin auf der Jahrestagung des BMBF-Programms "Kompetenzen fördern".
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Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung hat am 12.12.2003 empfohlen, die durch Kammern bestätigten Qualifizierungsbausteine möglichst vollständig zu erfassen. Die Kammern werden aufgefordert, alle bestätigten Qualifizierungsbausteine dem BIBB/GPC zu melden.
Die Berufsvorbereitung zielt nach § 1 des BBIG darauf, Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit zu vermitteln und somit an eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf heranzuführen. Die Berufsvorbereitung erleichtert jungen Menschen, die nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule noch nicht ausbildungsreif sind, den Einstieg ins Berufsleben, indem sie eine noch fehlende Berufswahlentscheidung unterstützt und Voraussetzungen für die erfolgreiche Aufnahme einer Berufsausbildung schafft.