Gastbeiträge

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Freitag, 16. Juli 2010

Generation abgeschoben? - Wege zur Verbesserung des Übergangssystems

"Ich schaffe es ja doch nie, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, also wozu lernen!"  Es muss zu denken geben, wenn Jugendliche in allgemeinbildenden Schulen keine Perspektive sehen, sich als Versager fühlen, Hassgefühle entwickeln. Für diejenigen, die tatsächlich im so genannten "Übergangssystem" landen, werden nach Schätzungen zurzeit jährlich ca. 6 Milliarden Euro ausgegeben  - mit einem mehr als fraglichen Erfolg. Welche Reformansätze können den Übergang für Jugendliche effizienter und erfolgreicher gestalten?

Dienstag, 9. März 2010

Teil der Lösung oder Teil des Problems? - Die Rolle freier Träger im Lokalen Übergangsmanagement

Immer mehr Kommunen greifen das Konzept des Lokalen Übergangsmanagements auf und setzen es gemeinsam mit den lokalen Akteuren um. Viele freie Träger drohen nun zum Opfer der damit verbundenen, überaus dynamischen Prozesse zu werden. Immer öfter haben sie das Gefühl, dass diese - von ihnen selbst geforderten - Entwicklungen systematisch an ihnen vorbei gehen und sie schlichtweg den Anschluss verpassen. Aber wie können sie auf diese massiven Umbrüche reagieren?

Freitag, 12. Februar 2010

Vom Kapital der sozialen Verantwortung

Berufliche Bildung muss heute mehr vermitteln als nur Beschäftigungsfähigkeit. Damit Jugendliche die Herausforderungen der Zukunft meistern können, muss Ausbildung sie entsprechend ausstatten: Sie müssen das Lernen lernen, Netzwerke bilden, ein Bewusstsein der eigenen Identität entwickeln und motiviert werden, sich in der Gesellschaft zu engagieren. Dazu sollten Unternehmen sich stärker als Teil des Ganzen verstehen und selbst soziale Verantwortung wahrnehmen - auch für diejenigen, die am Rande stehen.

Dienstag, 29. September 2009

Der Deutsche Qualifikationsrahmen - eine Chance zur Inklusion benachteiligter Jugendlicher?

Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) stellt auch für benachteiligte und beeinträchtigte junge Menschen grundsätzlich eine Chance auf Teilhabe dar. Diese Chance kann jedoch allzu leicht verspielt werden: Wenn ihre erworbenen Kompetenzen nicht anerkannt und adäquat im DQR eingeordnet werden, drohen die Zielgruppen der Jugendsozialarbeit aus dem (Qualifikations-)Rahmen zu fallen.

Donnerstag, 23. April 2009

Hauptsache Betrieb - eine sinnvolle bildungspolitische Weichenstellung?

Eine schnelle Einbeziehung in den betrieblichen Alltag statt realtitätsferner, "verschulter" außerbetrieblicher Förderung: Die Vision der Verbesserung der Beschäftigungschancen benachteiligter Jugendlicher durch eine Stärkung des Lernorts Betrieb ist unmittelbar einleuchtend. Und so nimmt die Zahl der Programme und Projekte, die darauf abzielen, stetig zu. Die Tendenz zur Verbetrieblichung markiert einen Paradigmenwechsel der Benachteiligtenförderung.

Mittwoch, 4. März 2009

Statt "Programmitis" - Wege aus dem Maßnahmedschungel

Bereits in den 90er Jahren hat sich ein "Maßnahmedschungel" bzw. ein "Parallelsystem" im Übergang von der Schule in den Beruf herausgebildet. Doch statt einer Bereinigung, z.B. durch die unterschiedlichen "strukturbildenden Initiativen", die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, ist das Gegenteil eingetreten: Die Vielzahl der Förderinstrumente und -programme ist noch unübersichtlicher geworden.

 

Impulse geben - Positionen vertreten - Diskussionen anregen

Unter der Überschrift "Impulse geben - Positionen vertreten - Diskussionen anregen" möchte das GPC in Form von regelmäßig erscheinenden Gastbeiträgen aktuell diskutierte Themen der Benachteiligtenförderung aufgreifen. Ganz bewusst sollen verschiedene Perspektiven, aus unterschiedlichen Bereichen und Zusammenhängen heraus, pointiert zur Diskussion gestellt werden.


Jede Nutzerin und jeder Nutzer des GPC hat die Gelegenheit, sich zum Gastbeitrag zu äußern und ihre/seine Position zu vertreten. Alle sind hierzu eingeladen!