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Berufsausbildungsvorbereitung

Ausbildungschancen im Betrieb eröffnet

Der Staatssekretär im BMBF, Wolf-Michael Catenhusen, hat die Wirtschaft aufgerufen, Ausbildungsvorbereitungsangebote für benachteiligten jungen Menschen zu machen. Catenhusen sprach in Berlin auf der Jahrestagung des BMBF-Programms "Kompetenzen fördern".

 

Referenten und Publikum bei der Podiumsdiskusion

Der Staatssekretär sagte, die "Betriebe können nach der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes mit eigenen Ausbildungsvorbereitungsangeboten benachteiligte junge Menschen an eine Berufsausbildung heranführen und ihre Potenziale kennen lernen".

"Vor allem durch anrechenbare Qualifizierungsbausteine werden Ausbildungsvorbereitung und anschließende Ausbildung stärker verknüpft. Dadurch können unnötige Warteschleifen vermieden und benachteiligte Jugendliche schneller in Ausbildung integriert werden", sagte Catenhusen. Nicht die quantitative Ausweitung der Fördermaßnahmen stehe im Vordergrund, sondern ihre qualitative Verbesserung.

"Ein wichtiges Projekt im BQF-Programm ist die Entwicklung neuer Förderstrukturen für die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Berufsvorbereitung", sagte Catenhusen. Die Ergebnisse dieses Projektes seien Grundlage für das neue Fachkonzept der Bundesagentur ab diesen Herbst. Die Förderung orientiere sich am individuellen Bedarf der Jugendlichen und beziehe Betriebe ein.

Mit dem von 2001 bis 2006 laufenden BQF-Programm modernisiert das BMBF die berufliche Benachteiligtenförderung und verbessert die Ausbildungschancen von  Migrantinnen und Migranten. Für über 100 geförderte Projekte stehen insgesamt rund 60 Millionen Euro bereit, davon etwa die Hälfte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

www.kompetenzen-foerdern.de


Erstellt am: 08.10.2004 


 

 

Letzte Änderung: 15.12.2009