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Nachvermittlungsaktion hat sich gelohnt

In der Zusammenarbeit von Kammern und Agenturen für Arbeit im Rahmen ihrer Nachvermittlungsaktionen konnten bis Jahresende gut 70 Prozent der noch offenen Ausbildungsstellen besetzt werden. Die Zahl der noch nicht vermittelten Bewerber liegt nun bei insgesamt 35.600.

Gemeinsam mit den Kammern haben die Berufsberater ihre Bemühungen fortgesetzt, um noch unversorgten Lehrstellenbewerbern einen Ausbildungsplatz anbieten zu können und einen Ausgleich am Ausbildungsstellenmarkt zu schaffen. So wurden u. a. gezielt Betriebe angesprochen und Lehrstellenbörsen für noch nicht versorgte Bewerber durchgeführt. Für 1.810 Jugendliche haben die Arbeitsämter außerbetriebliche Lehrstellen eingerichtet.

Ende September waren aus dem Berufsberatungsjahr 2002/2003 (Okt. 02 - Sept. 03) bundesweit 14.800 Ausbildungsstellen noch nicht besetzt und 35.000 Bewerber hatten noch keinen Ausbildungsplatz.
Bis zum Jahresende hat sich die Zahl der noch unbesetzten Lehrstellen von 14.800 auf 4.300, die der noch nicht vermittelten Bewerber von 35.000 auf 16.300 verringert.

Somit nahm die rechnerische Ausbildungsplatzlücke für den Beratungsjahrgang 2002/2003 von 20.200 (35.000 ./. 14.800) auf 12.000 (16.300 ./. 4.300) ab.

Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2003 haben sich 29.700 neue Bewerber für einen sofortigen Ausbildungsbeginn gemeldet. Diese Meldungen erfolgen vor allem, weil Jugendliche oder Betriebe das Ausbildungsverhältnis noch in der Probezeit kündigen. 19.300 dieser Bewerber waren am Jahresende noch nicht vermittelt. Im gleichen Zeitraum gingen 13.700 Stellen zur Besetzung im bereits laufenden Ausbildungsjahr ein. Davon waren 4.500 Lehrstellen Ende Dezember noch frei. Rechnerisch ergibt sich hiermit ein Lehrstellendefizit von 14.800 (19.300 ./. 4.500).

Insgesamt suchten in 2003 in den Monaten Oktober bis Dezember 64.700 Bewerberinnen und Bewerber einen Ausbildungsplatz für sofort. Da für 29.100 ( 35.000 ./. 16.300 = 18.700 + 29.700 ./. 19.300 = 10.400) von ihnen eine Lösung gefunden werden konnte, verbleiben insgesamt 35.600 nicht vermittelte Bewerber (16.300 + 19.300).

Die Agenturen für Arbeit und die Kammern setzen ihre Bemühungen fort, die noch nicht vermittelten Bewerber in den Ausbildungsmarkt zu integrieren. 

Quelle: Presse-Information der Bundesagentur für Arbeit vom 05.01.2004

 

Letzte Änderung: 23.05.2011 eMail-direkt »       Seite empfehlen »

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Erstellt am: 15.01.2004 Kommentare hinzufügen »