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Der Girls' Day feiert Geburtstag. Seit 10 Jahren öffnen Betriebe ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5 und zeigen Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften. Von Anfang an dabei war Angelika Puhlmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im BIBB. Sie betont die andauernde Benachteiligung von Mädchen und jungen Frauen und fordert eine weibliche Ausbildungskultur.
Bildungsverläufe von Mädchen und Jungen in Deutschland sind weiterhin sehr unterschiedlich. Trotz hervorragender Schulleistungen sind Mädchen und junge Frauen noch immer benachteiligt in der Berufsausbildung, an Hochschulen sowie beim Übergang in den Beruf.
In der neuen Datenbank "Berufs- und Studienorientierungstage für Schülerinnen" sind Angebote gesammelt, die Mädchen zur Erweiterung ihres Berufswahlspektrums dienen und sie vor allem auf technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder hinweisen.
Trotz aller Kampagnen entscheiden sich jedes Jahr zehntausende Schulabgängerinnen für einen typischen Frauenberuf und damit für weniger Geld und schlechte Aufstiegschancen.
Am 27. Oktober 2003 hat Bundesministerin Renate Schmidt das "GenderKompetenzZentrum" an der Humboldt-Universität in Berlin eröffnet.
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Der Verein Schulen ans Netz e.V. und LizzyNet, die Online-Community für Mädchen und junge Frauen, bieten noch 16 Stipendien für Schülerinnen der 10.- 13. Klasse an. Im Rahmen von Projektwochen können diese in technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge hineinschnuppern.
Der Verwirklichung der Chancengleichheit von Mädchen und jungen Frauen im privaten und beruflichen Leben dient die Anwendung des Gender Mainstreaming-Ansatzes. Ein neues Internetangebot skizziert die Ausgangslage, zeigt erste Praxis-Ansätze und verdeutlicht mögliche Chancen.
Die Berufe der Informations- und Kommunikationstechnologie (IT) bieten offenbar für junge Frauen nicht annähernd gleiche Ausbildungs- und Beschäftigungschancen wie für junge Männer. Nur 14% aller Auszubildenden in den neuen IT-Berufen sind Frauen, und dies sogar mit fallender Tendenz trotz steigender Zahl von Ausbildungsplätzen.
AUS ANDEREN RUBRIKEN
Junge Migrantinnen sind überwiegend optimistisch, bildungs- und familienorientiert. Sie suchen finanzielle Unabhängigkeit und partnerschaftliche Gleichberechtigung und sind am interreligiösen Austausch stark interessiert.
Schulische Berufsorientierung ist heute zu einer aktuellen und unaufschiebbaren Aufgabe geworden. Begründet ist dies in der Situation und den verschärften Orientierungsproblemen der Mädchen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt sowie in der Einseitigkeit und damit ungenügenden Objektivität von Theorie und Praxis schulischer Berufsorientierung.
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Das neue Assessment-Center-Verfahren TASTE (Technik Ausprobieren STärken Entdecken) wurde für Schülerinnen der 9. Klassen aller Schultypen entwickelt, um sie bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen einen Zugang zu dem in der Regel fremden Terrain der technischen, handwerklichen und IT-Berufe zu ermöglichen.
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Der Verein Schulen ans Netz e.V. und LizzyNet, die Online-Community für Mädchen und junge Frauen, bieten noch 16 Stipendien für Schülerinnen der 10.- 13. Klasse an. Im Rahmen von Projektwochen können diese in technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge hineinschnuppern.
Obgleich Mädchen und Frauen seit mehren Jahren als die Gewinner des Bildungssystems verstanden werden können - sie scheitern seltener in der Schule, haben oft die besseren Schulabschlüsse und ihr Anteil im Übergangssystem ist geringer - haben sie auf dem Arbeitsmarkt schlechtere Chancen und erhalten eine geringere Vergütung als Jungen und Männer mit vergleichbarer Qualifikation, Tätigkeit und Leistung.