Sozial Benachteiligte

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27.08.2010

Schwellen vermeiden - Zugänge öffnen

Die klassischen Qualifizierungsmaßnahmen grenzen manche Jugendliche durch hohe Anforderungen aus. Um auch ihnen passende Angebote zu bieten, entstehen neue, "niedrigschwellige"  Initiativen. Sie sprengen die gedachten Grenzen der Normalbiografie und machen die speziellen Biografien und lebensweltlichen Bedingungen der Menschen zum Ausgangspunkt von Förderung.


03.03.2010

Zahl einkommensarmer junger Menschen steigt weiter an

In Deutschland gelten Personen als arm, die über weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verfügen. Nach aktuellen Daten aus dem Jahr 2008 betrifft das etwa 14 Prozent der Bevölkerung. Das entspricht etwa 11,5 Millionen Menschen. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene und Haushalte mit Kindern. Armut ist ein ursächlicher Grund für schlechte Bildung und birgt die Gefahr, dass sich soziale Benachteiligung dauerhaft verfestigt.


03.12.2009

Jung und arm

Die Erfolge beim Abbau der Jugendarbeitslosigkeit haben nichts daran ändern können, dass Jugendliche ein überdurchschnittliches Verarmungsrisiko haben. Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) von Dezember 2008 bezieht fast jeder zehnte Jugendliche in Deutschland Hartz IV. Doch nicht immer ist Arbeitslosigkeit der Grund für den Hilfebezug bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Oft muss auch ein erzieltes Einkommen noch "aufgestockt" werden, damit es zum Leben reicht.


25.11.2009

Soziale Herkunft = Soziale Zukunft?

Die Studie "Soziale Herkunft und Bildungsziele von Jugendlichen im Armutsbereich" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom Dezember 2008 weist auf die Gefahr hin, dass sich eine geringe Bildungsneigung und eine damit oftmals einhergehende Armut über Generationen hinweg verfestigen kann. Nicht die Arbeitslosigkeit der Eltern habe den entscheidenden Einfluss auf die Bildungsziele der Jugendlichen, sondern vielmehr deren Bildungsabschluss.



AUS ANDEREN RUBRIKEN

Berufsvorbereitung | 05.02.2004

Neues Fachkonzept für die Berufsvorbereitung


Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat mit Datum vom 12.Januar 2004 ein neues Fachkonzept für die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen der BA (BvB) veröffentlicht. Der neue Leitfaden löst die bisher geltenden Regelungen für BvB aus dem Runderlass 42/96 ab.

Kooperation und Vernetzung | 13.08.2003

Arbeitsmarktintegration durch kommunale Beschäftigung

altes Logo Bundesanstalt für Arbeit

"SPALAR" lautet die Kurzform eines Sonderprogramms des Bundes, das im Herbst starten wird. Für 100.000 Langzeitarbeitslose ab 25 Jahren sollen die Chancen zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verbessert sowie der Zugang zu Beschäftigungsangeboten gefördert werden.

Berufsbildungspolitik | 14.07.2003

Zwischenbilanz zur Halbzeit


"Alle mit ins Boot nehmen" lautete der Titel einer Fachkonferenz zur Benachteiligtenförderung, die am 10. Juli in Berlin stattfand. Darin wurde zur Halbzeit des Programms "Kompetenzen fördern" eine Zwischenbilanz gezogen. Eingeladen hatten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Berufsorientierung | 30.08.2002

Verfahren der Kompetenzfeststellung für benachteiligte Jugendliche


Als Teil der Prozessbegleitung der ''Entwicklungsinitiative Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf", stellt das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt­ und Sozialpolitik (INBAS) in seinem Infodienst Verfahren zur Kompetenzfeststellung vor. Die im Vergleich recht unterschiedlichen Methoden erlauben differenzierte Aussagen über individuelle Kompetenzen und Potenziale der Jugendlichen.

 
 

Sozial Benachteiligte

Der Benachteiligtenbegriff schließt neben einer individuellen Beeinträchtigung vor allem eine soziale Benachteiligung mit ein. Die Betroffenen gelten als sozial benachteiligt, wenn ihre Lebenschancen erheblich eingeschränkt werden, weil sie einer bestimmten Gruppe angehören. Sowohl das dritte als auch das achte SGB verbinden mit der sozialen Benachteiligung Rechtsansprüche.

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