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Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland

Der im Jahr 2004 von den Spitzenverbänden der Wirtschaft und der damaligen Bundesregierung beschlossene Ausbildungspakt hat das Ziel, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot für eine Ausbildung zu unterbreiten. Aufgrund der positiven Bilanz in den ersten drei Jahren seiner Laufzeit, ist der Ausbildungspakt am 5. März 2007 bis zum Jahr 2010 verlängert worden.

In enger Zusammenarbeit mit den Ländern sollen die erfolgreichen Qualifizierungsmaßnahmen fortgeführt und neue Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche ins Leben gerufen werden. Vorrangiges Ziel des Ausbildungspaktes ist die Vermittlung junger Menschen in das duale Ausbildungssystem. Jugendlichen mit eingeschränkten Vermittlungschancen soll durch alternative Wege der Einstieg in die berufliche Ausbildung und das Berufsleben geebnet werden.

Als Beitrag der Bundesregierung zum Ausbildungspakt ebnet das EQJ-Programm zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher oftmals den Weg in die Berufsausbildung. Fast zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Einstiegsqualifizierungen schaffen den Übergang in die betriebliche Ausbildung. Mit einem Anteil von 34 Prozent profitieren auch Jugendliche mit Migrationshintergrund sehr stark von diesen Qualifizierungsmaßnahmen.

Laut der gemeinsamen Erklärung vom 5. März 2007 soll die Wirtschaft vor allem in Regionen mit einem schlechten Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei den Ausbildungsplätzen unterstützt werden. Weiterhin sollen mehr Ausbildungsstellen in Zukunftsbranchen und in neuen Technologiebereichen geschaffen werden.

Die Paktpartner sind die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, Arbeit und Soziales sowie Bildung und Forschung, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Bundesverband der Freien Berufe.

Den Ausbildungspakt 2007 - 2010 unterzeichneten:

  • Michael Glos (Bundeswirtschaftsminister)
  • Annette Schavan (Bundesbildungsministerin)
  • Ludwig Georg Braun (Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages)
  • Dieter Hundt (Vorsitzender des gemeinsamen Präsidiums der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie)
  • Otto Kentzler (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks)
  • Ulrich Oesingmann (Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe)

Informationen zu betrieblichen Einstiegsqualifizierungen

Letzte Änderung: 16.05.2011 eMail-direkt »       Seite empfehlen »

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Erstellt am: 07.01.2008 Kommentare hinzufügen »