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Die Arbeitslosigkeit ist im April im Zuge der Frühjahrsbelebung, aber auch saisonbereinigt deutlich gesunken. "Auf dem Arbeitsmarkt hat es im April einen unerwartet kräftigen Frühjahrsaufschwung gegeben", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Insgesamt seien die Auswirkungen der Krise weiterhin moderat - vor allem, weil Kurzarbeit und andere betriebliche Vereinbarungen den Arbeitsmarkt entlasteten.
Die Zahl der Arbeitslosen ist von März auf April um 162.000 auf 3.406.000 gesunken. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den April ein Minus von 68.000, nach -42.000 im März und im -10.000 im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr waren im April 178.000 oder 5 Prozent weniger Arbeitslose registriert. Ohne die Entlastung durch Kurzarbeit und weitere arbeitsmarkpolitische Maßnahmen - einschließlich des Sondereffektes infolge der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente - hätte die Arbeitslosigkeit den Vorjahreswert nicht unterschritten.
In Ostdeutschland nahm die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 263.000 auf 1.077.000 ab. Saisonbereinigt errechnet sich ein Minus von 25.000, nach -14.000 im März. In Westdeutschland sank die Arbeitslosigkeit um 99.000 auf 2.329.000. Saisonbereinigt verringerte sie sich um 43.000, nach -28.000 im März. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit in Westdeutschland um 70.000 oder 3 Prozent gesunken, im Osten lag sie um 108.000 oder 9 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Arbeitslosenquote lag im April bei 8,51 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,5 Prozentpunkte ab. In Ostdeutschland war die Quote mit 12,7 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland mit 6,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Quote in Westdeutschland um 0,3 Prozentpunkte und in Ostdeutschland um 1,2 Prozentpunkte verringert.
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren sank im April um 37.780 oder 10,1 Prozent auf 334.880; im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm sie um 52.030 bzw. 13,4 Prozent ab. Insgesamt liegt der Anteil der jüngeren Menschen ohne Arbeit nun bei 6,9 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte er noch bei 8,1 Prozent gelegen.
Detaillierte Informationen der Bundesagentur für Arbeit zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen.
Letzte Änderung: 29.04.2010 eMail-direkt » Seite empfehlen »
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Erstellt am: 29.04.2010 Kommentare hinzufügen »