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Die Zahl der Arbeitslosen erreichte im November 2011 mit 2,713 Millionen einen erneuten Tiefstand. Zwar stellt der aktuelle Bericht der Bundesagentur für Arbeit fest, die wirtschaftlichen Frühindikatoren ließen für das Winterhalbjahr eine konjunkturelle Abschwächung erwarten. Auf dem Arbeitsmarkt sei von einer Eintrübung aber noch nichts zu erkennen. "Die Arbeitslosigkeit geht zurück, Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen weiter, und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist gestiegen" hob Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur, bei der Vorstellung der Zahlen hervor.
Die Zahl der Menschen ohne Arbeit hat sich im November um 24.000 auf 2.713.000 verringert. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet ein Minus von 20.000, nach +6.000 im Oktober und -23.000 im September. Im Vergleich zum Vorjahr waren im November 214.000 oder 7 Prozent weniger Arbeitslose registriert. Die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) hat im Vorjahresvergleich um 499.000 oder 11 Prozent abgenommen.
In Ostdeutschland ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 1.000 auf 862.000 gestiegen. Saisonbereinigt errechnet sich eine Abnahme von 2.000, nach +4.000 im Oktober und -6.000 im September. In Westdeutschland sank die Arbeitslosigkeit um 25.000 auf 1.851.000. Saisonbereinigt verringerte sie sich um18.000, nach +2.000 im Oktober und -17.000 im September. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit in Westdeutschland um 175.000 oder 9 Prozent gesunken, im Osten lag sie um 39.000 oder 4 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Arbeitslosenquote lag im November bei 6,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,5 Prozentpunkte ab. In Ostdeutschland war die Quote mit 10,2 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland mit 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Quote in Ost- und Westdeutschland jeweils um 0,5 Prozentpunkte verringert.
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren sank im November um 12.840 oder 5,2 Prozent auf 234.070. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Zahl um 27.750 bzw. 10,6 Prozent ab. Insgesamt liegt der Anteil der jüngeren Menschen ohne Arbeit nun bei 5,0 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte er noch bei 5,5 Prozent gelegen.
Detaillierte Informationen der Bundesagentur für Arbeit zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen
Letzte Änderung: 30.11.2011 eMail-direkt » Seite empfehlen »
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Erstellt am: 30.11.2011 Kommentare hinzufügen »