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Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben sich im Dezember 2011 allein aus jahreszeitlichen Gründen erhöht, saisonbereinigt sind sie weiter rückläufig. Auf das ganze Jahr bezogen erreichten die Zahlen gar den niedrigsten Wert seit 1991. Auch der BA-Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise sieht das Jahr 2011 als ein gutes Jahr: "Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken, Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind hingegen kräftig gewachsen, und die Nachfrage nach Arbeitskräften war das ganze Jahr über sehr hoch."
Die Zahl der Menschen ohne Arbeit hat sich im Dezember um 67.000 auf 2.780.000 erhöht. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet ein Minus von 22.000, nach -23.000 im November und +6.000 im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr waren im Dezember 231.000 oder 8 Prozent weniger Arbeitslose registriert. Die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) ist im Vorjahresvergleich um 491.000 oder 11 Prozent gesunken.
In Ostdeutschland ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 31.000 auf 893.000 gestiegen. Saisonbereinigt errechnet sich eine Abnahme von 9.000, nach -4.000 im November und +4.000 im Oktober. In Westdeutschland stieg die Arbeitslosigkeit um 36.000 auf 1.887.000. Saisonbereinigt verringerte sie sich um 13.000, nach -19.000 im November und +2.000 im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit in Westdeutschland um 177.000 oder 9 Prozent gesunken, im Osten lag sie um 54.000 oder 6 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Arbeitslosenquote lag im Dezember bei 6,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,5 Prozentpunkte ab. In Ostdeutschland war die Quote mit 10,6 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland mit 5,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Quote in Ost- und Westdeutschland um 0,6 bzw. 0,5 Prozentpunkte verringert.
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg im Dezember um 5.690 oder 2,4 Prozent auf 239.770. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Zahl um 25.690 bzw. 9,7 Prozent ab. Insgesamt liegt der Anteil der jüngeren Menschen ohne Arbeit nun bei 5,1 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte er noch bei 5,6 Prozent gelegen.
Detaillierte Informationen der Bundesagentur für Arbeit zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen
Letzte Änderung: 03.01.2012 eMail-direkt » Seite empfehlen »
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Erstellt am: 03.01.2012 Kommentare hinzufügen »