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Das duale Ausbildungssystem bietet durch die betriebliche Integration seiner Auszubildenden vergleichsweise gute Übergangschancen in den Arbeitsmarkt. Dennoch gelingt einem Teil der Absolventen dieser Übergang nicht problemlos. Worin liegen die potenziellen Probleme beim Berufseinstieg? Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von 2009 gibt Aufschluss.
Der Zwölfte Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung fordert eine kommunale Bildungslandschaft für Kinder und Jugendliche. Ein lokales Gesamtsystem für Bildung, Betreuung und Erziehung soll die Verengungen und Begrenzungen der Teilsysteme Kinder- und Jugendhilfe sowie Schule überwinden. Zentraler Ort einer solchen Bildungsplanung soll die Kommune sein.
Unter Profiling versteht man die auf den Bedarf des Arbeitsmarktes bezogene individuelle Chanceneinschätzung eines Arbeitslosen.

Zunehmend wird von Unternehmen die fehlende Ausbildungsreife der Schulabgängerinnen und -abgänger bemängelt. Die nicht hinreichende Qualifikation der Jugendlichen wird mehr und mehr zu einem Ausbildungshemmnis.
Um die Angaben der Betriebe zu einer qualifizierten Aussage zusammenfassen zu können, hat die Industrie- und Handelskammer Schwerin Anfang 2002 eine Umfrage in 1200 Ausbildungsbetrieben im Kammerbezirk durchgeführt. Die für Umfragen hohe Rücklaufquote von 38,5 % zeigt die große Bedeutung des Themas für die Unternehmen.
Mit der am 1. Juli 2002 gestarteten Jugendteilzeithilfe eröffnet die Bundesregierung jungen Menschen weitere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Bundesarbeitsminister Walter Riester: "Vor allem für die Jüngeren in den neuen Bundesländern bietet die Beschäftigungsbrücke weitere Perspektiven." Die Regelung trat zum 1. Juli in Kraft und erfolgt durch eine Ergänzung der Richtlinien zum Jugendsofortprogramm - JUMP.
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Mit einem Memorandum "Zur Professionalisierung des pädagogischen Personals in der Integrationsförderung aus berufsbildungswissenschaftlicher Sicht" veröffentlicht die Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik Empfehlungen für die Berufsbildungsforschung und für die Professionalisierung beziehungsweise Qualifizierung des pädagogischen Personals. Die Aus- und Weiterbildung der Berufschullehrerinnen und -lehrer steht dabei im Mittelpunkt.
Die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Fortbildungsseminaren im Bereich Benachteiligtenförderung wird allgemein als hoch eingestuft. Das tatsächliche Angebot ist aber gering. An den beruflichen Schulen überwiegen Fortbildungskurse zur Fachdidaktik.
Unterstützte Beschäftigung ist eine neue Fördermöglichkeit, die behinderte Menschen in die Lage versetzen soll, in einem Betrieb zu arbeiten. Mit diesem Angebot soll die Eingliederung von behinderten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert werden.
Für viele junge Menschen ist das Ende der Schulzeit der Beginn einer Odyssee durch verschiedene berufsvorbereitende oder berufsbildende Maßnahmen. Laut dem Nationalen Bildungsbericht 2008 entwickelt sich ein zunehmend "individualisiertes Übergangssystem". Die Übergänge in eine Ausbildung sowie anschließend in den Arbeitsmarkt verlaufen oftmals kompliziert und langwierig.
Der Übergang von einer abgeschlossenen Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis wird auch als "zweite Schwelle" bezeichnet. Arbeit und Beschäftigung bilden für junge Menschen soziale Lern- und Betätigungsfelder. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt erschwert jedoch die Integration nach erfolgreicher Absolvierung einer Ausbildung.